Entsorgungsgebühr
Entsorgungsgebühren gehören nicht in den Artikelpreis: Das Plugin berechnet die Gebühr je Artikel aus Material und Gewicht und stellt sie als eigene Position in den Warenkorb.
Auf dieser Seite
- Einleitung
- Was du mit diesem Plugin erreichst
- Für wen ist dieses Plugin?
- Installation
- Erste Schritte
- Einstellungen
- Plugin für diesen Verkaufskanal aktivieren
- Zeige die Entsorgungsgebühr für den Kunden als
- So richtest du die Entsorgungsgebühr ein
- Schritt 1: Den Gebührenartikel anlegen
- Schritt 2: Die Gebühr am Verkaufsartikel zuweisen
- So kommt der Betrag zustande
- So vergibst du eine feste Pauschale
- So sieht dein Kunde die Gebühr
- Auf der Artikelseite
- Im Warenkorb
- In Artikellisten und Suchergebnissen
- Bestellungen wiederholen
- Fehlerbehebung
- Die Gebühr erscheint nicht auf der Artikelseite
- Die Gebühr wird mit 0,00 € angezeigt
- Der Betrag ist zu hoch oder zu niedrig
- Der Gebührenartikel fehlt in der Auswahlliste
- An meinen Artikeln gibt es die Gebühren-Felder gar nicht
- Ich habe etwas geändert, im Shop tut sich nichts
- FAQ
- Für Administratoren / Technische Details
- Systemanforderungen
- Installation über die Kommandozeile (Composer)
- Protokollierung
- Update von Fassungen vor 6.7.1
Einleitung
Entsorgungsgebühr hilft dir dabei, die gesetzlich vorgeschriebene Entsorgungsgebühr nach dem Verpackungsgesetz sauber getrennt vom Artikelpreis auszuweisen.
Was du mit diesem Plugin erreichst
- Du hinterlegst je Artikel, welches Verpackungsmaterial anfällt — das Plugin rechnet den Gebührenbetrag selbst aus.
- Deine Kunden sehen die Gebühr schon auf der Artikelseite, nicht erst an der Kasse.
- Im Warenkorb steht die Gebühr als eigene, klar benannte Zeile — sie verschwindet nicht im Artikelpreis.
- Du kannst deinen Kunden die Gebühr zur Auswahl stellen oder sie verbindlich berechnen lassen.
- Du steuerst für jeden Verkaufskanal einzeln, ob die Gebühr überhaupt berechnet wird.
Für wen ist dieses Plugin?
Für alle Shop-Betreiber, die Entsorgungs- oder Recyclinggebühren getrennt vom Warenpreis ausweisen müssen oder wollen — etwa für Verpackungen, Elektrogeräte oder Batterien. Du brauchst dafür keinerlei technische Vorkenntnisse.
Installation
Nach dem Kauf steht dir das Plugin direkt in deiner Administration zur Verfügung — du musst nichts herunterladen.
- Melde dich in deiner Shopware-Administration an (
DeinShop.de/admin) - Öffne im Menü links Erweiterungen → Meine Erweiterungen
- Suche in der Liste den Eintrag Entsorgungsgebühr und klicke daneben auf Installieren
- Schalte das Plugin anschließend über den Schalter neben dem Eintrag ein — fertig.
Abb. 1: Der Eintrag “Entsorgungsgebühr” unter “Meine Erweiterungen” — eingeschaltet, mit der Versionsangabe und dem Link “Konfigurieren”.
Sobald das Plugin eingeschaltet ist, ergänzt es an deinen Artikeln die Eingabefelder für die Gebühr. Du findest sie ab sofort an jedem Artikel unter Spezifikationen → Zusatzfelder.
Taucht Entsorgungsgebühr nicht in der Liste auf, ist dein Shopware-Account noch nicht mit dem Shop verbunden. Das erledigst du unter Erweiterungen → Meine Erweiterungen über die Anmeldung mit deinem Shopware-Konto.
Erste Schritte
So bekommst du die erste Gebühr in wenigen Minuten in den Shop:
-
Einstellungen öffnen: Klicke bei Entsorgungsgebühr auf Konfigurieren oder gehe zu Einstellungen → Erweiterungen → Entsorgungsgebühr.
Abb. 2: Die Konfigurationsseite mit der Verkaufskanal-Auswahl, dem Schalter für den Kanal und den Grundeinstellungen. -
Entscheide, wie der Kunde die Gebühr sieht: Unter Grundeinstellungen legst du mit Zeige die Entsorgungsgebühr für den Kunden als fest, ob deine Kunden die Gebühr selbst an- und abwählen dürfen. Details dazu in Einstellungen.
-
Lege einen Gebührenartikel an: Das ist der Artikel, der für ein Material wie “Kunststoff-Verpackung” steht und den Preis je Gewichtseinheit trägt. Wie das geht, steht in Schritt 1: Den Gebührenartikel anlegen.
-
Weise die Gebühr einem Verkaufsartikel zu: An dem Artikel, den du verkaufst, schaltest du die Berechnung ein und wählst den Gebührenartikel aus — siehe Schritt 2: Die Gebühr am Verkaufsartikel zuweisen.
-
Ergebnis prüfen: Rufe den Artikel in deinem Shop auf. Unter dem Button In den Warenkorb steht jetzt die Gebührenzeile mit dem berechneten Betrag.
Wichtig: Die Reihenfolge der Schritte 3 und 4 ist nicht beliebig. Erst wenn ein Gebührenartikel existiert, kannst du ihn am Verkaufsartikel auswählen.
Einstellungen
Die Einstellungen findest du unter Einstellungen → Erweiterungen → Entsorgungsgebühr. Genauso schnell bist du dort über Erweiterungen → Meine Erweiterungen und den Link Konfigurieren neben dem Eintrag Entsorgungsgebühr.
Ganz oben wählst du zunächst den Verkaufskanal aus. Alles, was du darunter einstellst, gilt genau für diesen Kanal. Mit dem Wert Alle Verkaufskanäle legst du die Grundeinstellung für deinen gesamten Shop fest. Vergiss nach jeder Änderung nicht den Button Speichern oben rechts.
Plugin für diesen Verkaufskanal aktivieren
Mit dem Schalter Plugin für diesen Verkaufskanal aktivieren bestimmst du, ob in diesem Kanal überhaupt eine Entsorgungsgebühr berechnet und angezeigt wird. Standardmäßig ist er eingeschaltet.
Wozu das gut ist: Betreibst du mehrere Verkaufskanäle — zum Beispiel einen Endkunden-Shop und einen Händler-Shop —, kannst du die Gebühr gezielt nur dort berechnen lassen, wo sie hingehört. Du schaltest den Kanal oben um, stellst den Schalter aus und speicherst. Deine Artikel bleiben dabei unverändert: Sobald du den Schalter wieder einschaltest, rechnet das Plugin wie zuvor.
Direkt daneben findest du den Button zur Dokumentation. Er bringt dich jederzeit zu dieser Anleitung im Internet.
Zeige die Entsorgungsgebühr für den Kunden als
Hier legst du fest, wie viel Freiheit dein Kunde bei der Gebühr hat. Klappe die Auswahlliste auf, dann siehst du genau drei Möglichkeiten.
Abb. 3: Die Auswahlliste mit den drei möglichen Anzeigearten.
- nicht vorausgewählt — Der Kunde sieht die Gebühr auf der Artikelseite mit einem leeren Kontrollkästchen. Er muss aktiv einen Haken setzen, damit sie berechnet wird. Das ist die Grundeinstellung.
- vorausgewählt — Der Haken ist von vornherein gesetzt. Der Kunde zahlt die Gebühr also, ohne etwas tun zu müssen, kann sie aber bewusst abwählen.
- keine Auswahl möglich (wird immer berechnet) — Die Gebühr wird immer berechnet. Der Kunde sieht sie, kann sie aber nicht abwählen.
Wozu das gut ist: Bist du gesetzlich verpflichtet, die Gebühr zu erheben, wählst du keine Auswahl möglich (wird immer berechnet) — dann kann keine Bestellung ohne Gebühr bei dir eingehen. Ist die Gebühr für deine Kunden dagegen freiwillig, etwa als Rücknahme-Angebot, passt nicht vorausgewählt besser. vorausgewählt ist der Mittelweg: Die meisten Kunden lassen den Haken stehen, wer nicht möchte, entfernt ihn.
So richtest du die Entsorgungsgebühr ein
Die Einrichtung besteht immer aus zwei Schritten: Zuerst legst du einen Artikel an, der für ein Material steht und den Gebührensatz trägt. Danach verknüpfst du deine Verkaufsartikel mit diesem Gebührenartikel.
Schritt 1: Den Gebührenartikel anlegen
Was dir das bringt: Du pflegst den Gebührensatz an genau einer Stelle. Ändert sich der Satz später, passt du nur diesen einen Artikel an — alle damit verknüpften Verkaufsartikel rechnen sofort mit dem neuen Betrag.
Schritt für Schritt
- Gehe zu Kataloge → Produkte und lege einen neuen Artikel an, zum Beispiel mit dem Namen Kunststoff-Verpackung.
- Trage bei diesem Artikel als Preis den Satz je Gewichtseinheit ein — also zum Beispiel
0,80 €, wenn du 0,80 € pro Kilogramm berechnest. - Achte darauf, dass der Artikel aktiv und in dem Verkaufskanal verfügbar ist, in dem die Gebühr wirken soll. Findet das Plugin den Artikel im Kanal nicht, kann es die Gebühr nicht berechnen.
- Wechsle auf den Reiter Spezifikationen und öffne dort Zusatzfelder.
- Wähle den Reiter Entsorgungsgebühr und schalte Artikel ist Gebühr ein.
- Klicke auf Speichern.
Abb. 4: Am Gebührenartikel ist “Artikel ist Gebühr” eingeschaltet — damit steht er später zur Auswahl.
Tipp: Gib dem Gebührenartikel einen sprechenden Namen und eine sprechende Artikelnummer. Beides bekommt dein Kunde im Warenkorb zu sehen. “Kunststoff-Verpackung” liest sich dort deutlich besser als “Artikel 4711”.
Wichtig: Lege für jedes Material einen eigenen Gebührenartikel an — einen für Kunststoff, einen für Glas, einen für Elektronik. So kannst du später je Verkaufsartikel das passende Material auswählen.
Schritt 2: Die Gebühr am Verkaufsartikel zuweisen
Was dir das bringt: Ab jetzt weist dein Artikel im Shop die Gebühr aus, und der Betrag wandert als eigene Zeile in den Warenkorb.
Schritt für Schritt
- Öffne unter Kataloge → Produkte den Artikel, den du verkaufst.
- Wechsle auf den Reiter Spezifikationen und öffne Zusatzfelder.
- Wähle den Reiter Entsorgungsgebühr. Du siehst vier Angaben.
- Schalte Berechnung der Gebühr am Artikel aktivieren ein. Ohne diesen Schalter passiert nichts.
- Wähle unter Entsorgungsgebühr-Material den passenden Gebührenartikel aus, zum Beispiel Kunststoff-Verpackung. In dieser Liste erscheinen nur Artikel, bei denen du in Schritt 1 Artikel ist Gebühr eingeschaltet hast.
- Preis Entsorgungsgebühr lässt du in der Regel leer. Dann gilt der Preis des Gebührenartikels. Trägst du hier einen Betrag ein, gilt dieser Wert für genau diesen einen Artikel und übersteuert den Gebührenartikel.
- Klicke auf Speichern.
Abb. 5: Der Reiter “Entsorgungsgebühr” am Verkaufsartikel mit allen vier Angaben.
Wichtig: Den Schalter Artikel ist Gebühr lässt du an deinem Verkaufsartikel ausgeschaltet. Er kennzeichnet ausschließlich die Gebührenartikel aus Schritt 1.
So kommt der Betrag zustande
Das Plugin rechnet nach einer einzigen, einfachen Formel:
Betrag = Satz × Gewicht des Artikels × bestellte Menge
Der Satz ist entweder der Preis des zugewiesenen Gebührenartikels oder — falls du dort etwas eingetragen hast — der Wert aus Preis Entsorgungsgebühr am Verkaufsartikel. Das Gewicht ist das Gewicht, das du ganz normal am Artikel gepflegt hast.
Drei Beispiele, wie sie genau so im Shop herauskommen:
| Ausgangslage | Ergebnis |
|---|---|
| Satz 0,80 €, Artikelgewicht 2,5, Menge 1 | 2,00 € |
| Eigener Preis 1,50 € am Artikel, Gewicht 1,0 | 1,50 € |
| Eigener Preis 3,00 €, am Artikel kein Gewicht hinterlegt | 3,00 € |
Bestellt ein Kunde die doppelte Menge, verdoppelt sich auch die Gebühr: Aus 2,00 € bei Menge 1 werden 4,00 € bei Menge 2.
So vergibst du eine feste Pauschale
Was dir das bringt: Nicht jede Gebühr hängt am Gewicht. Für einen festen Betrag je Artikel — etwa 3,00 € pro Elektrogerät — musst du nichts umstellen und nichts umrechnen.
Hinterlege am Verkaufsartikel schlicht kein Gewicht. Das Plugin verrechnet den Satz dann unverändert als festen Betrag je Stück. Ein Satz von 3,00 € ergibt also genau 3,00 € Gebühr — bei Menge 2 entsprechend 6,00 €.
Den Betrag selbst legst du wie gewohnt fest: entweder über den Preis des Gebührenartikels oder über Preis Entsorgungsgebühr direkt am Verkaufsartikel.
Tipp: Willst du für ein Material sowohl gewichtsabhängige als auch pauschale Gebühren nutzen, brauchst du dafür keine zwei Gebührenartikel. Es genügt, bei den pauschalen Artikeln das Gewicht wegzulassen.
So sieht dein Kunde die Gebühr
Auf der Artikelseite
Was dir das bringt: Dein Kunde erfährt die Gebühr, bevor er den Artikel in den Warenkorb legt. Das vermeidet Rückfragen und Abbrüche an der Kasse.
Direkt unter dem Button In den Warenkorb steht eine Zeile nach diesem Muster:
Entsorgungsgebühr: Kunststoff-Verpackung (2,00 €)
Davor sitzt ein Kontrollkästchen — es sei denn, du hast keine Auswahl möglich (wird immer berechnet) eingestellt. Ob der Haken vorab gesetzt ist, hängt an deiner Einstellung aus Einstellungen.
Abb. 6: Artikelseite mit der Gebührenzeile unter dem Kaufen-Button.
Im Warenkorb
Was dir das bringt: Die Gebühr ist im Warenkorb klar als solche erkennbar und vermischt sich nicht mit den Warenpreisen.
Die Gebühr erscheint als eigene Zeile mit dem Namen deines Gebührenartikels:
Entsorgungsgebühren - Kunststoff-Verpackung
Liegen mehrere Artikel im Warenkorb, die denselben Gebührenartikel verwenden, fasst das Plugin sie zu einer Zeile zusammen und addiert die Beträge. Im folgenden Beispiel liegen zwei verschiedene Artikel im Warenkorb — einer mit 4,00 €, einer mit 1,50 € Gebühr. Der Kunde sieht dafür eine einzige Zeile über 5,50 €.
Abb. 7: Zwei Artikel, eine gemeinsame Gebührenzeile über 5,50 €.
In dieser Zeile steht neben dem Namen auch die Artikelnummer des Gebührenartikels. Deshalb lohnt sich die Mühe aus Schritt 1: Den Gebührenartikel anlegen: Name und Nummer sollten für deine Kunden verständlich sein.
Wichtig: Klickt dein Kunde auf das Kreuz an der Gebührenzeile, verschwindet sie nur für einen Moment. Bei der nächsten Berechnung des Warenkorbs steht sie wieder da, solange der auslösende Artikel im Warenkorb liegt. Das ist Absicht — so kann niemand die Ware behalten und die Gebühr loswerden. Wer die Gebühr wirklich nicht möchte, nimmt den Artikel aus dem Warenkorb heraus oder legt ihn — sofern du die Gebühr wählbar gemacht hast — ohne gesetzten Haken erneut hinein.
In Artikellisten und Suchergebnissen
Bei Artikeln mit aktivierter Gebühr steht in Listen, Kategorien und Suchergebnissen der Link Details an der Stelle, an der sonst der Kaufen-Button sitzt.
Das ist so gewollt: Die Auswahl der Gebühr gibt es nur auf der Artikelseite. Würde der Artikel direkt aus der Liste in den Warenkorb wandern, hätte dein Kunde die Gebühr nie zu Gesicht bekommen. Der Link führt ihn deshalb erst auf die Artikelseite.
Bestellungen wiederholen
Enthält eine Bestellung eine Gebührenzeile, fehlt im Kundenkonto unter den Bestellungen der Eintrag Bestellung wiederholen.
Auch das ist Absicht: Beim Wiederholen einer Bestellung übernimmt Shopware nur die bestellten Artikel — die Auswahl der Gebühr geht dabei verloren. Die neue Bestellung käme also ohne Entsorgungsgebühr bei dir an. Damit das nicht passiert, ist der Eintrag für solche Bestellungen ausgeblendet. Dein Kunde legt den Artikel stattdessen einfach neu in den Warenkorb — dann wird die Gebühr frisch berechnet.
Fehlerbehebung
Die Gebühr erscheint nicht auf der Artikelseite
Woran es liegt: In den allermeisten Fällen fehlt eine der beiden Voraussetzungen aus Kapitel 5, oder der Verkaufskanal ist ausgeschaltet.
So behebst du es — prüfe der Reihe nach:
- Ist am Verkaufsartikel unter Spezifikationen → Zusatzfelder → Entsorgungsgebühr der Schalter Berechnung der Gebühr am Artikel aktivieren eingeschaltet?
- Ist dort unter Entsorgungsgebühr-Material auch wirklich ein Gebührenartikel ausgewählt?
- Ist unter Einstellungen → Erweiterungen → Entsorgungsgebühr für den betroffenen Verkaufskanal der Schalter Plugin für diesen Verkaufskanal aktivieren an? Denke daran, oben zuerst den richtigen Verkaufskanal auszuwählen.
- Ist der Gebührenartikel selbst aktiv und in diesem Verkaufskanal verfügbar? Ist er es nicht, findet das Plugin ihn nicht.
Die Gebühr wird mit 0,00 € angezeigt
Woran es liegt: Es ist kein Betrag hinterlegt. Der Gebührenartikel hat keinen Preis, und am Verkaufsartikel steht bei Preis Entsorgungsgebühr ebenfalls nichts.
So behebst du es: Trage beim Gebührenartikel einen Verkaufspreis ein — oder hinterlege am Verkaufsartikel unter Preis Entsorgungsgebühr einen Betrag.
Der Betrag ist zu hoch oder zu niedrig
Woran es liegt: Meist stimmt das Gewicht am Artikel nicht mit dem überein, was du bei der Kalkulation angenommen hast — denn der Satz wird mit dem Gewicht multipliziert.
So behebst du es:
- Öffne den Verkaufsartikel und prüfe das hinterlegte Gewicht.
- Prüfe den Preis des Gebührenartikels beziehungsweise den Wert unter Preis Entsorgungsgebühr.
- Rechne gegen: Satz × Gewicht × Menge.
- Kommt genau der Satz heraus, obwohl du mehr erwartet hast, ist am Artikel kein Gewicht hinterlegt. Dann wird der Satz als fester Betrag verrechnet (siehe So vergibst du eine feste Pauschale).
Der Gebührenartikel fehlt in der Auswahlliste
Woran es liegt: An dem Artikel ist der Schalter Artikel ist Gebühr noch nicht eingeschaltet. Die Liste zeigt ausschließlich Artikel, bei denen er an ist.
So behebst du es: Öffne den Gebührenartikel, gehe auf Spezifikationen → Zusatzfelder → Entsorgungsgebühr, schalte Artikel ist Gebühr ein und speichere. Danach steht er am Verkaufsartikel zur Auswahl.
An meinen Artikeln gibt es die Gebühren-Felder gar nicht
Woran es liegt: Das Plugin ist nicht eingeschaltet. Die vier Angaben entstehen erst beim Aktivieren.
So behebst du es: Öffne Erweiterungen → Meine Erweiterungen und prüfe, ob Entsorgungsgebühr eingeschaltet ist. Schalte es gegebenenfalls ein und lade die Artikelseite in der Administration neu.
Ich habe etwas geändert, im Shop tut sich nichts
Woran es liegt: Dein Shop liefert die Seite noch aus dem Zwischenspeicher aus.
So behebst du es: Gehe zu Einstellungen → System → Caches & Indizes und leere den Cache. Rufe die Seite danach im Shop erneut auf.
FAQ
F: Kann ich die Gebühr für alle Artikel auf einmal einschalten?
A: Nein, die Gebühr wird bewusst je Artikel eingeschaltet und zugewiesen. Das ist auch sinnvoll, denn Material und Gewicht unterscheiden sich von Artikel zu Artikel — und nicht jeder Artikel in deinem Sortiment ist gebührenpflichtig.
F: Kann ich verschiedene Gebührenarten parallel nutzen?
A: Ja. Lege einfach für jedes Material einen eigenen Gebührenartikel an — zum Beispiel je einen für Kunststoff, Glas und Elektronik. An jedem Verkaufsartikel wählst du dann das passende Material aus.
F: Sieht mein Kunde die Gebühr, bevor er kauft?
A: Ja. Sie steht bereits auf der Artikelseite unter dem Kaufen-Button, mit Namen und Betrag. Im Warenkorb erscheint sie anschließend noch einmal als eigene Zeile.
F: Kann mein Kunde die Gebühr ablehnen?
A: Das entscheidest du mit der Einstellung Zeige die Entsorgungsgebühr für den Kunden als. Bei nicht vorausgewählt und vorausgewählt kann er den Haken entfernen. Bei keine Auswahl möglich (wird immer berechnet) wird die Gebühr immer berechnet.
F: Warum kommt die Gebühr zurück, nachdem mein Kunde sie im Warenkorb entfernt hat?
A: Weil der auslösende Artikel noch im Warenkorb liegt. Die Gebühr gehört zu diesem Artikel und wird bei jeder Neuberechnung wieder angesetzt. Erst wenn der Artikel den Warenkorb verlässt, verschwindet auch die Gebühr.
F: Kann ich für einen einzelnen Artikel einen abweichenden Betrag festlegen?
A: Ja. Trage am Verkaufsartikel unter Preis Entsorgungsgebühr deinen Betrag ein. Dieser Wert gilt dann für genau diesen Artikel, unabhängig vom Preis des Gebührenartikels.
F: Werden meine Gebührenartikel im Shop als normale Artikel gefunden?
A: Sie sind ganz gewöhnliche Artikel. Möchtest du nicht, dass Kunden sie in Kategorien oder in der Suche finden, nimm sie einfach aus den Kategorien heraus. Für die Berechnung müssen sie aber aktiv und im Verkaufskanal verfügbar bleiben.
F: Was passiert, wenn ich das Plugin deinstalliere?
A: Wählst du beim Deinstallieren nicht die Option, die Benutzerdaten zu behalten, werden die Gebühren-Felder an den Artikeln und die Einstellungen entfernt. Deine angelegten Gebührenartikel bleiben als ganz normale Artikel in deinem Sortiment bestehen — du müsstest sie selbst löschen, wenn du sie nicht mehr brauchst.
Für Administratoren / Technische Details
Dieser Abschnitt richtet sich an technische Administratoren. Für die normale Nutzung brauchst du ihn nicht.
Systemanforderungen
- Shopware: 6.7
- PHP: 8.2 oder neuer
Installation über die Kommandozeile (Composer)
composer require swp/disposalcharge-six
php bin/console plugin:refresh
php bin/console plugin:install SwpDisposalChargeSix --activate
php bin/console cache:clear
Protokollierung
Das Plugin schreibt in einen eigenen Log-Kanal. Lässt sich die Gebühr auf einer Artikelseite einmal nicht ermitteln, bleibt die Seite für den Kunden erreichbar und der Fehler wird stattdessen protokolliert — der Shop läuft also weiter.
Update von Fassungen vor 6.7.1
Beim Update wird deine bisherige Verkaufskanal-Einstellung automatisch übernommen. Du musst nichts nachtragen.
Diese Anleitung wurde für Entsorgungsgebühr Version 6.7.1 erstellt.
Weitere Handbücher
Admin Passwort Erinnerung
Admin Passwort Erinnerung: Deine Backend-Benutzer erneuern ihre Passwörter rechtzeitig, mit Hinweis nach dem Login und täglicher E-Mail. Premium sperrt abgelaufene Zugänge.
Handbuch öffnen Shopware 6Altersprüfung
Tabak, Spirituosen, Messer: Wer sein Alter nicht bestätigt, sieht die geschützten Artikel gar nicht erst. Du markierst sie pro Produkt, das Plugin blendet sie aus.
Handbuch öffnen Shopware 6Ansprechpartner
Ansprechpartner im Shop zeigen: Ordne Personen Artikeln, Kategorien, Kunden und Kundengruppen zu, mit Kontaktwegen von Telefon bis WhatsApp und vCard zum Speichern.
Handbuch öffnenWer betreut deinen Shop, wenn es ernst wird?
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