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1. Geschäftsmodell und Volumen

Erst klären, was das ERP überhaupt abbilden muss.

  • Bist du B2B, B2C oder gemischt?
  • Wie viele Bestellungen pro Tag in Hauptsaison, wie viele in Schwachsaison?
  • Durchschnittlicher Auftragswert, durchschnittliche Positionsanzahl pro Auftrag?
  • Wie viele aktive Kunden, wie viele Lieferanten?
  • Gibt es Sonderprozesse (Abos, Konfigurationen, Custom-Aufträge)?

2. Stammdaten-Inventur

Was du heute hast und in welcher Qualität.

  • Artikelstammdaten: Wo liegen sie, in welchem Format, wie viele?
  • Pro Artikel: Titel, Beschreibung, Preise, Steuersätze, Bilder, EAN, Kategorien?
  • Kundenstammdaten: Aktuelle Adressen, Kontakte, Konditionen, Liefer- und Rechnungsadressen?
  • Lieferantenstammdaten: Bestellnummern, Konditionen, Bestellmindestmengen?
  • Sind Duplikate, Tippfehler, Inkonsistenzen ein Thema?

3. Bestehende Prozesse

Was läuft heute wie, was soll sich ändern?

  • Auftragsannahme: Telefon, E-Mail, Shop, Marktplatz, Außendienst?
  • Versandvorbereitung: Wer pickt, wer packt, wer druckt Labels?
  • Rechnung: Sofort, mit Auftrag, mit Lieferschein, am Monatsende?
  • Mahnwesen: Automatisch, manuell, mit welchem Rhythmus?
  • Reklamationen und Retouren: Wer bearbeitet, wo dokumentiert?

4. Lager- und Bestandslogik

Vom Hochregal bis zur Excel-Reservierung.

  • Wie viele Lager (Hauptlager, Außenlager, Fulfillment)?
  • Brauchst du Lagerplätze pro Artikel, oder reicht Bestand auf Lagerebene?
  • Werden Bestände aktuell live geführt oder mit Verzögerung?
  • Mindestbestand und Nachbestellpunkt definiert?
  • Inventur: Stichtag, rollierend, automatisiert über Scanner?

5. Versand-Setup

Carrier, Tarife, Etiketten.

  • Welche Carrier brauchst du (DHL, DPD, GLS, UPS, FedEx, Spedition)?
  • Tarife direkt mit Carrier verhandelt oder über Fulfillment?
  • Labels werden in xentral erzeugt oder über Versandsoftware (Shipcloud, Sendcloud)?
  • Verpackungsgrößen und Gewichte korrekt im Artikelstamm?
  • Versandkostenlogik (Flatrate, gewicht-basiert, wertbasiert) klar?

6. Zahlung und Buchhaltung

Vom PSP bis zur DATEV-Übergabe.

  • Welche Zahlungsdienstleister (PayPal, Mollie, Stripe, Klarna)?
  • Bank-Import direkt in xentral oder über Online-Banking?
  • Zahlungszuordnung automatisch (via Referenz, Mustererkennung) oder manuell?
  • Buchhaltung: DATEV, Lexware, intern, externer Steuerberater?
  • Skonto und Mahngebühren im Standard-Setup?

7. Benutzer und Rollen

Wer darf was im ERP sehen und tun.

  • Wie viele Nutzer arbeiten gleichzeitig im ERP?
  • Rollen klar getrennt (Lager, Buchhaltung, Vertrieb, GF)?
  • Welche Daten müssen für bestimmte Nutzer ausgeblendet werden (Einkaufspreise, Konditionen)?
  • Externe Zugriffe (Steuerberater, Logistiker) geplant?
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung und Audit-Log relevant?

8. Schnittstellen-Inventur

Was muss mit dem ERP sprechen.

  • Shop-System (Shopware, Shopify, andere) und welche Daten gehen in welche Richtung?
  • Marktplätze: Amazon, eBay, Otto, Kaufland, Manomano. Welche brauchst du, mit welchem Volumen?
  • PIM-System für Produktdaten (Akeneo, eigene Lösung)?
  • Buchhaltungssoftware: DATEV, Lexware, Sevdesk?
  • Versandsoftware: Shipcloud, Sendcloud, eigene Anbindung?

9. Belege und Vorlagen

Wie sehen Auftragsbestätigung, Rechnung, Lieferschein aus?

  • Eigenes Layout mit Logo, Schriftarten, Farben oder Standard-Vorlage?
  • Sprachen: Deutsch reicht, oder mehrsprachig (Englisch, Französisch, weitere)?
  • Mehrere Mandanten oder Marken aus einer xentral-Instanz?
  • Pflichtangaben (Steuernummer, Handelsregister, AGB-Verweis) korrekt?
  • PDF-Versand oder Druck im Lager?

10. Datenmigration

Was nimmst du mit, was lässt du zurück.

  • Soll der gesamte Kundenstamm migriert werden oder nur aktive Kunden?
  • Wie viele Jahre Bestellhistorie sind sinnvoll (DSGVO, Aufbewahrung, Performance)?
  • Artikelstammdaten: Alle, nur aktive, nur Bestseller?
  • Datenbereinigung vor dem Import (Duplikate, Inkonsistenzen)?
  • Strategie für offene Posten und Restbestände im Altsystem?

11. Reporting und KPIs

Was willst du täglich, was wöchentlich, was monatlich sehen?

  • Umsatz pro Tag, Woche, Monat, mit welcher Granularität?
  • Lagerumschlag, Slow-Mover, Out-of-Stock-Alarm?
  • Days-Sales-Outstanding (DSO), Mahnbestand, Umsatzanteile?
  • Conversion zwischen Angebot, Auftrag und Rechnung (B2B)?
  • Sind Auswertungen in xentral selbst ausreichend, oder brauchst du Power BI / Looker / eigenes BI?

12. Compliance und Backup

Pflichten, die kein Vertrieb dir verkauft.

  • GoBD-Konformität geprüft, alle Belege revisionssicher archiviert?
  • DSGVO-Prozesse (Auskunft, Löschung) definiert und delegiert?
  • Backup-Strategie: Welche Frequenz, wer prüft Wiederherstellbarkeit?
  • Aufbewahrungsfristen pro Beleg-Typ eingestellt?
  • Notfall-Plan, falls xentral mal nicht erreichbar ist (Stunden, Tage)?
Nach dem Onboarding

Ein ERP, das läuft, will gepflegt werden.

xentral entwickelt sich, deine Prozesse auch. Wir betreuen xentral-Instanzen dauerhaft, mit definierten Reaktionszeiten und einem festen Ansprechpartner. Damit aus dem Onboarding kein Einmal-Setup wird.

Updates und Releases

xentral-Releases werden geprüft, getestet und sauber eingespielt. Keine Überraschungen.

Workflow-Pflege

Prozesse ändern sich. Wir passen Workflows, Schnittstellen und Belege regelmäßig an.

Direkter Kanal

Du sprichst mit denselben Entwicklern, die das Onboarding gemacht haben.

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In 30 Minuten gehen wir deine Liste durch. Wir sagen ehrlich, ob das Onboarding jetzt Sinn ergibt oder ob du noch Vorarbeit brauchst.

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