Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht
Strategie

5 Tipps für einen nachhaltigen Onlineshop

Matthias Hinsche 2 Min. Lesezeit
5 Tipps für einen nachhaltigen Onlineshop

In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach “grünen” Produkten und nachhaltigem Einkaufen massiv gestiegen. Gerade der Onlinehandel steht jedoch nach wie vor (zu Unrecht) in der Kritik, nicht besonders nachhaltig zu sein. Gerade bei den Themen Logistik und dem Retourenaufkommen stehen viele Onlinehändler immer wieder im schlechten Licht der medialen Aufmerksamkeit.

Warum sich ein nachhaltiger Onlineshop lohnt

Aus unserer Sicht ist es ein echter Vorteil, sich proaktiv als nachhaltiger Onlineshop zu positionieren und dies den Kunden auch aktiv zu kommunizieren. Und hier gibt es viele unterschiedliche Ansatzpunkte.

1. Verpackung und Versand

Bei diesem Thema gibt es eine Menge Optimierungspotenzial: So sollte nach Möglichkeit auf Kunststoffverpackungen und Füllmaterial verzichtet und möglichst nicht zu große Versandkartons verwendet werden. Gleichzeitig kann auf einen CO₂-neutralen Paketversand gewechselt werden.

2. Retouren reduzieren

Gerade Retouren belasten die CO₂-Bilanz eines Onlinehändlers beträchtlich. Zum einen, weil Waren “sinnlos” transportiert werden und dabei Verpackungsmüll anfällt. Aber natürlich auch, weil einige Retouren nicht erneut verkauft werden können und vernichtet werden müssen.

Um die Retourenquote von Anfang an so gering wie möglich zu halten, helfen exakte und aussagekräftige Artikelbeschreibungen, Fotos und Produktvideos. An vielen Stellen kann auch die Einführung von neuen AR-Technologien sinnvoll sein. Zum Beispiel sorgt die Möglichkeit, Kleidung virtuell anzuprobieren, oder eine virtuelle Größenberatung für eine deutliche Reduzierung der Retouren.

3. Fokus auf nachhaltige Produkte setzen

Erhöhe die Anzahl von besonders nachhaltigen Produkten in deinem Shop und kennzeichne sie entsprechend.

4. Auf Ökostrom und nachhaltige Dienstleister setzen

Das Thema Ökostrom ist nicht nur für die eigenen Betriebsräume interessant. Auch die IT-Infrastruktur beim Hostingdienstleister sollte mit Ökostrom betrieben werden.

Generell lohnt es sich, bei allen Dienstleistern und Lieferanten darauf zu achten, dass diese ebenfalls nachhaltig agieren.

5. Offen über alle Maßnahmen kommunizieren

Genauso wichtig wie die Einführung der oben genannten Maßnahmen ist deren Kommunikation an die Kunden. Diese sollten sehen, dass der Einkauf in deinem Onlineshop nicht nur bequem, sondern auch nachhaltig ist. Daher solltest du in deinem Shop für dieses Thema eine eigene Landingpage anlegen und natürlich auch über deine Social-Media-Kanäle darüber berichten.

Eine Sache ist hier jedoch wichtig: Alle Maßnahmen müssen echt, authentisch und glaubwürdig sein. Wenn du nämlich anfängst, dich als grünes Unternehmen zu positionieren, wirst du in Zukunft auch daran gemessen. Wenn man das Thema Nachhaltigkeit nur inkonsequent angeht, riskiert man z. B. schnell einen Shitstorm auf den Social-Media-Kanälen.

Gerne beraten und unterstützen wir dich bei der Umsetzung einer nachhaltigen E-Commerce-Strategie, von der laufenden Betreuung deines Shops bis zur technischen Umsetzung einzelner Maßnahmen. Sprich uns einfach an.

Hast du Fragen zu diesem Thema?

Wir beraten dich kostenlos und unverbindlich, persönlich, auf Augenhöhe.

BuI Insights

Shopware- & xentral-Praxiswissen direkt ins Postfach

Plugin-Updates, Best Practices, Migrations-Tipps und Branchen-Cases. Ein Mal im Monat, nur das, was wirklich relevant ist. Jederzeit abbestellbar.

Mit dem Klick stimmst du zu, dass wir dir den Newsletter zusenden dürfen (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mehr in der Datenschutzerklärung.