Kundengruppen Popup: Besucher wählen selbst, der Shop zeigt die richtigen Preise
Privatkunde oder Geschäftskunde? Deine Besucher wählen ihre Kundengruppe selbst, per Popup, in der Registrierung oder automatisch über die USt-IdNr. Die Preise stimmen ab Seite eins.
Auf einen Blick
- Richtige Preise ab der ersten Seite, auch ohne Anmeldung
- Drei Wege: Popup, Auswahl in der Registrierung oder per USt-IdNr.
- Umschalter in der Topbar, dort wo Sprache und Währung stehen
- Pro Verkaufskanal getrennt schaltbar und getrennt konfigurierbar
- Ein Shop für B2B und B2C statt zweier Installationen
Ein Handwerksbetrieb landet über Google auf deiner Produktseite. Er sieht Bruttopreise, rechnet im Kopf die Mehrwertsteuer raus, findet den Preis zu hoch und ist weg. Dass er als Geschäftskunde eigentlich netto und mit Staffelrabatt gekauft hätte, hat er nie erfahren.
Das Problem
Shopware steuert Preise, Steueranzeige und Rabatte über Kundengruppen. Das funktioniert gut, hat aber eine Lücke: Solange niemand angemeldet ist, steckt jeder Besucher in der Standard-Kundengruppe. Bei gemischtem Publikum aus Privatkunden, Gewerbe und Wiederverkäufern sieht damit der größte Teil deiner Besucher die falschen Preise. Und zwar genau in den Sekunden, in denen sie entscheiden, ob sie bleiben.
Der übliche Ausweg ist ein zweiter Shop für B2B. Der kostet doppelte Pflege, doppelte Inhalte und doppeltes Marketing.
Die Lösung
Das Plugin fragt die Kundengruppe direkt ab, bevor der Besucher Preise liest. Beim ersten Aufruf erscheint ein Fenster mit einer Schaltfläche je Gruppe: Privatkunden, Geschäftskunden, Wiederverkäufer, wie du sie eingerichtet hast. Ein Klick, und der ganze Shop rechnet in der gewählten Gruppe.
Passt ein Popup nicht zu deinem Shop, gibt es zwei ruhigere Wege: die Auswahl als Pflichtfeld in der Registrierung oder den automatischen Wechsel, sobald jemand eine USt-IdNr. eingibt. Du entscheidest pro Verkaufskanal, welcher Weg gilt.
Was du davon hast
Richtige Preise ab der ersten Seite. Kein Kopfrechnen, kein Abspringen wegen einer Zahl, die für diesen Kunden nie gegolten hätte.
Ein Shop statt zwei. B2B und B2C laufen im selben Verkaufskanal, mit denselben Produkten und derselben Pflege. Du sparst dir den zweiten Shop samt zweitem Katalog.
Gewerbliche Kunden ohne Rückfrage erkannt. Wer bei der Registrierung eine USt-IdNr. angibt, landet automatisch in deiner Geschäftskundengruppe. Firmenname und USt-IdNr. fragt das Formular selbst ab, weil sich der Kontotyp mit umstellt.
Korrigierbar ohne Support-Ticket. Der Umschalter in der Topbar sitzt dort, wo Kunden Sprache und Währung erwarten. Wer sich verklickt hat, wechselt selbst zurück.
Getrennt nach Verkaufskanal. Im B2B-Kanal Auswahl in der Registrierung, im Endkundenshop das Popup, im Outlet gar nichts. Jeder Kanal bekommt seine eigene Einstellung.
Eingerichtet an einem Nachmittag. Installieren, im Kanal einschalten, Kundengruppen freigeben, Anzeigeart wählen. Kein Eingriff ins Template, keine Entwicklerzeit.
So arbeitet das Plugin
Du gibst in der Konfiguration frei, welche deiner Kundengruppen zur Auswahl stehen. Nur diese erscheinen, interne Gruppen für Mitarbeiter oder Tests bleiben unsichtbar. Die Reihenfolge deiner Eingabe ist die Reihenfolge im Popup.
Trägt der interne Name nicht gut nach außen, hinterlegst du an der Kundengruppe einen Anzeigenamen, je Sprache getrennt. Aus einer Gruppe „B2B-Netto-Stufe-2” wird für den Besucher dann „Geschäftskunden”. An derselben Stelle markierst du, welche Gruppen gewerblich sind. Genau diese Markierung schaltet später den Kontotyp im Registrierungs- und Adressformular um.
Die Wahl hält 30 Tage. Danach fragt der Shop beim nächsten Besuch erneut.
Typische Einsatzszenarien
Handel mit gemischtem Publikum. Ein Werkzeughändler verkauft an Heimwerker und an Betriebe. Das Popup trennt beide Gruppen in der ersten Sekunde, Betriebe sehen netto.
Reiner B2B-Shop mit offener Preisliste. Die Preise bleiben sichtbar, die Registrierung erzwingt aber die Zuordnung zur richtigen Konditionsgruppe. Der Umschalter bleibt aus, damit später nichts abweicht.
Großhandel mit Wiederverkäufer-Staffel. Drei Gruppen mit unterschiedlichen Nettopreisen, dazu der automatische Wechsel per USt-IdNr. für Neukunden.
Technische Fakten für deine IT
Das Plugin läuft auf Shopware 6.7 und PHP 8.2 oder neuer und braucht Core plus Storefront. Es legt keine eigenen Tabellen an und verändert keine Original-Tabellen von Shopware. Es ergänzt zwei Zusatzfelder an der Kundengruppe, für den Anzeigenamen und die Kennzeichnung als gewerblich.
Das Plugin sendet keine Daten an externe Server. Gespeichert wird ausschließlich die Kennung der gewählten Kundengruppe, in einem Cookie mit 30 Tagen Laufzeit, ausgewiesen in der Cookie-Ansicht des Shops unter den technisch notwendigen Cookies. Keine personenbezogenen Daten, keine Analyse des Nutzerverhaltens.
Die gewählte Gruppe geht in den Cache-Schlüssel der Storefront ein. Seiten werden je Kundengruppe getrennt zwischengespeichert, Preise können sich zwischen Gruppen nicht vermischen. Zusätzliche Abfragen im Hintergrund entstehen nicht, die Auswahl reist im normalen Seitenaufbau mit.
Alle Erweiterungspunkte fangen Fehler ab: Geht etwas schief, liefert der Shop die Seite ohne Kundengruppenauswahl aus statt einer Fehlerseite. Werte aus dem Cookie werden vor der Verwendung auf Form und Existenz geprüft, manipulierte oder verwaiste Werte fallen still auf die Standardgruppe zurück. Beim Deinstallieren kannst du entscheiden, ob die Zusatzfelder erhalten bleiben.
Ehrlich gesagt
Das Plugin pflegt keine Preise. Es schaltet die Kundengruppe um, und die Preise dahinter richtest du wie gewohnt in Shopware ein. Unterscheiden sich deine Gruppen preislich nicht, ändert sich für den Besucher nichts. Und wenn dein Publikum ohnehin fast nur aus Privatkunden besteht, ist ein Popup vor dem ersten Produkt eher Hürde als Hilfe. Probiere es in einem Kanal aus, bevor du es überall einschaltest.
Häufige Fragen
Funktioniert das mit meinem Theme?
In der Regel ja. Das Plugin erweitert die Standard-Bausteine der Shopware-Storefront und übernimmt deren Gestaltung. Bei stark umgebauten Themes, in denen Topbar oder Registrierungsformular ersetzt wurden, schau nach der Einrichtung einmal kurz in den Shop.
Brauche ich für B2B noch einen zweiten Shop?
Nein, das ist der Punkt. Privatkunden und Geschäftskunden laufen im selben Verkaufskanal, sie sehen nur unterschiedliche Kundengruppen. Einen zweiten Verkaufskanal brauchst du erst, wenn sich auch Katalog, Sprache oder Zahlungsarten unterscheiden sollen.
Ändert das Plugin die Preise meiner Produkte?
Nein. Es wechselt die Kundengruppe, alles andere bleibt Shopware. Netto oder brutto legst du an der Kundengruppe fest, abweichende Preise am Produkt. Ohne unterschiedliche Preise oder Steueranzeige merkt der Besucher vom Wechsel nichts.
Was passiert mit angemeldeten Kunden?
Angemeldete Kunden gehören dauerhaft zu der Gruppe, die in ihrem Konto steht. Du kannst ihnen erlauben, sie im Konto-Profil selbst zu ändern, oder die Zuordnung im Backend behalten. Standardmäßig ist die Selbstbedienung aus.
Wie steht es um die DSGVO?
Das Plugin sendet keine Daten an externe Server. Gespeichert wird nur die Kennung der gewählten Kundengruppe in einem Cookie mit 30 Tagen Laufzeit, ausgewiesen unter den technisch notwendigen Cookies. Personenbezogene Daten fallen nicht an.
Bremst das Plugin meinen Shop?
Nein. Die Auswahl reist im normalen Seitenaufbau mit, zusätzliche Abfragen im Hintergrund entstehen nicht. Der Seiten-Cache arbeitet je Kundengruppe getrennt weiter, bleibt also wirksam.
Kann ich in verschiedenen Verkaufskanälen unterschiedlich vorgehen?
Ja. Jede Einstellung lässt sich pro Verkaufskanal setzen, auch der An- und Ausschalter. So läuft im Endkundenshop das Popup, im B2B-Kanal die Auswahl in der Registrierung, und ein dritter Kanal bleibt unberührt.
Erkennt das Plugin Geschäftskunden automatisch?
Nur über die USt-IdNr. bei der Registrierung, und nur wenn du diese Anzeigeart wählst. Wer eine angibt, kommt in die Gruppe, die du dafür hinterlegt hast. Ohne USt-IdNr. bleibt es bei der Standardgruppe.
Kann ich die Texte im Popup ändern?
Ja. Überschrift und Beschriftungen liegen als Textbausteine im Backend, die Namen der Gruppen steuerst du über den Anzeigenamen an der Kundengruppe, getrennt je Sprache.
Was passiert bei der Deinstallation mit meinen Daten?
Beim Deinstallieren wählst du, ob die Daten erhalten bleiben. Behalten heißt: die beiden Zusatzfelder an den Kundengruppen bleiben stehen. Deine Kundengruppen selbst und die Zuordnung deiner Kunden verwaltet Shopware, daran rührt das Plugin nie.
Features im Überblick
- Popup beim Betreten des Shops mit einer Schaltfläche je freigegebener Kundengruppe
- Kundengruppen-Auswahl als Pflichtfeld in der Registrierung
- Automatischer Wechsel in deine Geschäftskundengruppe, sobald eine USt-IdNr. eingetragen wird
- Umschalter in der Topbar zeigt die aktuell gewählte Kundengruppe
- Kundengruppenwechsel im Konto-Profil, getrennt abschaltbar
- Kontotyp privat oder gewerblich stellt sich anhand der gewählten Gruppe um
- Eigener Anzeigename je Kundengruppe und je Sprache
- Du gibst frei, welche Kundengruppen im Shop überhaupt erscheinen
- Auswahl bleibt 30 Tage gespeichert, Cookie in der Consent-Ansicht ausgewiesen
- Seiten-Cache trennt die Kundengruppen, keine Preise aus einer fremden Gruppe
- Kontotyp-Feld im Adress-Formular auf Wunsch als Kundengruppe beschriftet
- Texte als Textbausteine in Deutsch, Englisch und Niederländisch
- Suchmaschinen-Crawler werden ohne Popup durchgelassen
- Gewählte Gruppe bleibt nach einem fehlgeschlagenen Registrierungsversuch erhalten
- Deinstallation räumt die Zusatzfelder auf, deine Kundengruppen bleiben unberührt
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