Rohstoffberechnung Kursimport GoldFeed | Kurse automatisch importieren
Kurse aus deinem GoldFeed-Feed landen automatisch in der Rohstoffberechnung: Das Plugin ruft den Feed im eingestellten Intervall ab und aktualisiert die Kursdaten. Kein Abtippen mehr.
Verfügbarkeit
Das Plugin ist in Vorbereitung für den Shopware Community Store. Preise und Download-Link stehen mit der Freigabe hier.
Auf einen Blick
- Kurse aktualisieren sich selbst, du tippst keinen Wert mehr ab
- Alle Kundentypen auf einmal aktuell, ohne Zeile für Zeile zu pflegen
- Dein Takt: Kurse alle 5 Minuten oder einmal am Tag
- Ungültige Kurse bleiben draußen, der gespeicherte Kurs bleibt stehen
- Keine Verbindung ohne deine Freigabe, der Abruf startet ausgeschaltet
Der Goldkurs bewegt sich, deine Kursdaten nicht. Solange jemand die Werte von Hand in die Rohstoffberechnung überträgt, rechnet dein Shop mit dem Stand von heute früh. Oder von gestern.
Das Problem
Die Rohstoffberechnung macht aus einem Kurs deine Artikelpreise. Diesen Kurs pflegst du in den Kursdaten, und ohne Anbindung heißt das: Feed öffnen, Wert abschreiben, speichern. Für jeden Kurs, in jedem Kundentyp. Das frisst jeden Tag Zeit, und ein Zahlendreher steht sofort im Preis.
Die Lösung
Das Plugin verbindet die Rohstoffberechnung mit deinem Feed bei GoldFeed. Eine geplante Aufgabe holt die Kurse im Takt, den du einstellst, und schreibt sie über die Import-Schnittstelle der Rohstoffberechnung in die Kursdaten. Du trägst einmal die Feed-URL ein und schaltest den Abruf ein. Danach läuft es von allein.
Was du davon hast
Kein Abtippen mehr. Jeder Kurs mit passendem Kurscode bekommt den neuen Wert, die Kurswährung und die Änderungszeit. In allen Kundentypen auf einmal, nicht Zeile für Zeile.
Du bestimmst den Takt. Das Abrufintervall stellst du zwischen 5 und 1440 Minuten ein, voreingestellt sind 15 Minuten. Brauchst du einen festen Zeitpunkt, startest du den Import zusätzlich per Befehl aus deinem Cronjob.
Ein kaputter Wert bleibt draußen. Kommt für einen Kurs 0, ein negativer Wert oder gar keine Zahl an, verwirft das Plugin ihn. Der gespeicherte Kurs bleibt stehen, dein Preis entsteht nicht aus einem Nullkurs.
Keine Verbindung ohne deine Freigabe. Nach der Installation ist der Abruf ausgeschaltet. Erst wenn du „Kurse bei GoldFeed abrufen“ einschaltest, nimmt das Plugin Kontakt zum Feed auf.
Neue Kurse legen sich selbst an. Taucht ein Kurscode auf, den deine Kursdaten noch nicht kennen, legt das Plugin ihn einmal im Standard-Kundentyp an. Du prüfst ihn danach und ergänzt bei Bedarf deine Aufschläge.
Du siehst, was passiert ist. Jeder Import schreibt eine Zusammenfassung in eine eigene Logdatei, Verbindungsfehler und unlesbare Antworten ebenso. Wenn ein Kurs nicht aktualisiert wurde, schaust du nach, statt zu raten.
So arbeitet das Plugin
In der Plugin-Konfiguration stehen drei Einstellungen: „Kurse bei GoldFeed abrufen“, „Abrufintervall (Minuten)“ und „Feed-URL“. Den regelmäßigen Abruf übernimmt die geplante Aufgabe des Plugins, dafür braucht dein Shop einen laufenden Worker für geplante Aufgaben. Alternativ startest du den Import mit dem Befehl resourcecalc:goldfeed:import, etwa aus deinem Cronjob. Steht in deinem Crontab noch der bisherige Befehl resourcecalcgoldfeed:cron, läuft er unverändert weiter.
Das Plugin liest die Antwort des Feeds als JSON-Objekt. Übernommen werden Geldkurse, also Felder, deren Name dem Muster Metall, bid, Währung, Einheit folgt (zum Beispiel gold_bid_eur_toz), dazu das Feld exchange_rate als Umrechnungskurs. Der Feldname wird zum Kurscode, das Metall zur Kursbezeichnung, die Währung zur Kurswährung. Den Umrechnungskurs legt das Plugin unter dem Kurscode EUR/USD mit der Währung USD ab. Nutzt du ihn in deinen Formeln als Währung, setzt du in den Kursdaten den Haken bei „Ist eine Währung“. Alle übrigen Felder ignoriert das Plugin.
Die Artikelpreise rechnet das Plugin nicht selbst. Es liefert nur die Kurse. Die gespeicherten Produktpreise, die Shopware etwa für Sortierung, Filter und Exporte nutzt, aktualisiert der Befehl resourcecalc:cron der Rohstoffberechnung. Den planst du wie gewohnt über deinen Cronjob ein.
Typische Einsatzszenarien
Barren und Münzen im Onlineshop. Deine Artikelpreise hängen über die Rohstoffberechnung am Tageskurs. Das Plugin hält die Kursdaten im 15-Minuten-Takt aktuell, dein Cronjob startet danach resourcecalc:cron, und Sortierung und Exporte kennen die neuen Preise.
Ankauf von Altgold. Du kaufst über das Plugin Artikelankauf an. Der Ankaufpreis im Warenkorb folgt dem importierten Kurs, ohne dass jemand im Laden oder im Büro den Kurs nachträgt.
Umstieg von der Vorgängerversion. Du hast den Kursimport schon unter Shopware 6.6 genutzt, und der alte Befehl steht in deinem Crontab. Er läuft unter dem bisherigen Namen weiter. War eine Feed-URL eingetragen, schaltet das Update den Abruf ein, damit dein Import nicht still stehen bleibt.
Technische Fakten für deine IT
- Shopware ab 6.7.7, PHP ab 8.2. Voraussetzung ist das Plugin Rohstoffberechnung 6.7, installiert und aktiv; es verlangt Shopware ab 6.7.7.
- Keine eigenen Tabellen, keine Änderung an Shopware-Tabellen. Kurse schreibt das Plugin ausschließlich über die Import-Schnittstelle der Rohstoffberechnung in deren Kursdaten. Sonst passt es nur das Intervall seiner eigenen geplanten Aufgabe an.
- Externer Abruf: eine GET-Anfrage an die Feed-URL, die du einträgst, und nur, wenn „Kurse bei GoldFeed abrufen“ eingeschaltet ist. Das Plugin sendet keine Kunden- oder Bestelldaten. Der Feed-Anbieter sieht wie bei jedem Abruf die IP-Adresse deines Servers.
- Ohne Protokoll in der Adresse nutzt das Plugin https://, http:// nur, wenn du es ausdrücklich einträgst. Zugangsdaten in der Form Benutzer:Passwort@ lehnt es ab. Höchstens drei Weiterleitungen, ein Abruf endet spätestens nach 30 Sekunden, Antworten über 5 MB verwirft es.
- Die Feed-URL speichert Shopware wie jede Plugin-Einstellung in der Systemkonfiguration. Ins Protokoll schreibt das Plugin von der Adresse nur den Hostnamen, Fehlermeldungen ohne den Abfrageteil der Adresse.
- Eigene Logdatei var/log/SwpResourceCalcSixGoldFeed-JJJJ-MM-TT.log als Tagesdatei, aufbewahrt nach der Log-Rotation deines Shops. Verworfene Kurse protokolliert zusätzlich die Rohstoffberechnung in ihrer Logdatei.
- Die Kurse gelten shopweit für alle Verkaufskanäle. Einen Schalter je Verkaufskanal gibt es bewusst nicht, weil die Kursdaten keinen Kanalbezug haben.
- Performance: Der Import läuft in der geplanten Aufgabe oder im Befehl, nie in einer Anfrage der Storefront. Die Rohstoffberechnung schreibt alle Kurse eines Abrufs mit einer Suche und einem Schreibvorgang. Storefront und Checkout enthalten keinen Code dieses Plugins.
- Shop-Währungen und ihre Umrechnungsfaktoren ändert das Plugin nicht.
- Deinstallation: Shopware entfernt die Konfiguration, sofern du die Daten nicht behältst, und die geplante Aufgabe. Importierte Kurse bleiben in den Kursdaten der Rohstoffberechnung stehen.
Ehrlich gesagt
Ohne die Rohstoffberechnung ist das Plugin nutzlos, und einen Zugang zu GoldFeed bringt es nicht mit: Die Feed-Adresse bekommst du beim Anbieter, zu dessen Bedingungen. Es übernimmt nur Geldkurse und den Umrechnungskurs, die Kurse gelten in allen Verkaufskanälen gleich, und gespeicherte Produktpreise ändern sich erst nach resourcecalc:cron. Hast du Feed und Rohstoffberechnung schon, probier es aus: Ein Aufruf des Befehls zeigt dir sofort, welche Kurse er aktualisiert hat.
Häufige Fragen
Brauche ich dafür die Rohstoffberechnung?
Ja. Das Plugin ist ein Zusatz zum Plugin Rohstoffberechnung 6.7 und schreibt die Kurse in dessen Kursdaten. Ohne die Rohstoffberechnung gibt es nichts, wohin die Kurse gehen könnten.
Bekomme ich mit dem Plugin einen Zugang zu GoldFeed?
Nein. Den Zugang und die Adresse deines Feeds bekommst du direkt beim Anbieter, zu dessen Bedingungen und Preisen. Das Plugin ist kein Produkt von GoldFeed, es ruft nur den Feed ab, den du einträgst.
Was trage ich bei „Feed-URL“ ein?
Die Adresse deines Feeds, so wie du sie vom Anbieter bekommst. Ohne Protokoll nutzt das Plugin https://, http:// nur, wenn du es ausdrücklich davor schreibst. Zugangsdaten in der Form Benutzer:Passwort@ in der Adresse lehnt das Plugin ab.
Wie prüfe ich, ob mein Feed passt?
Schalte „Kurse bei GoldFeed abrufen“ ein und starte einmal den Befehl resourcecalc:goldfeed:import. Er zeigt dir, welche Kurscodes aktualisiert und welche neu angelegt wurden und wie viele Kurse verworfen wurden. Wurde kein Kurs geschrieben, sagt er dir das und verweist auf die Logdatei der Rohstoffberechnung.
Was passiert, wenn der Feed nicht erreichbar ist oder Unsinn liefert?
Dann schreibt das Plugin nichts. Der Fehler landet in der Logdatei, deine gespeicherten Kurse bleiben unverändert, und die geplante Aufgabe versucht es beim nächsten Lauf erneut.
Wann ändern sich meine Produktpreise?
Die gespeicherten Produktpreise ändern sich, wenn der Befehl resourcecalc:cron der Rohstoffberechnung läuft. Das Plugin selbst aktualisiert nur die Kurse, deshalb gehört resourcecalc:cron in deinen Cronjob.
Übernimmt das Plugin auch andere Werte aus dem Feed?
Nein. Es übernimmt Geldkurse, also Felder mit bid im Namen, und den Umrechnungskurs exchange_rate. Alle anderen Felder ignoriert es, und Shop-Währungen fasst es nicht an.
Kann ich pro Verkaufskanal unterschiedliche Kurse nutzen?
Nein. Die Kursdaten der Rohstoffberechnung haben keinen Verkaufskanal, deshalb gelten die importierten Kurse in allen Kanälen. Unterschiede je Kundengruppe steuerst du in der Rohstoffberechnung über die Kundentypen.
Ist das datenschutzrelevant?
Das Plugin sendet keine Kunden- oder Bestelldaten, es ruft nur den Feed ab. Der Anbieter sieht dabei die IP-Adresse deines Servers. Solange „Kurse bei GoldFeed abrufen“ ausgeschaltet ist, findet gar keine Verbindung statt.
Was passiert bei der Deinstallation mit meinen Daten?
Shopware entfernt die Plugin-Konfiguration, sofern du die Daten nicht behältst, und die geplante Aufgabe. Die importierten Kurse gehören zur Rohstoffberechnung und bleiben in deren Kursdaten stehen.
Features im Überblick
- Schalter „Kurse bei GoldFeed abrufen“, nach der Installation ausgeschaltet
- Abrufintervall von 5 bis 1440 Minuten, Standard 15, über eine geplante Aufgabe
- Befehl resourcecalc:goldfeed:import für Cronjob oder manuellen Abruf
- Bisheriger Befehlsname resourcecalcgoldfeed:cron funktioniert weiter
- Feed-URL ohne Protokoll wird über https:// abgerufen
- Übernimmt Geldkurse je Metall und Währung aus dem JSON-Feed
- Übernimmt den Umrechnungskurs als Kurs mit dem Kurscode EUR/USD
- Setzt Kurs, Kurswährung und Änderungszeit je Kurscode in allen Kundentypen
- Legt unbekannte Kurscodes einmal im Standard-Kundentyp an
- Verwirft Kurse von 0 sowie negative und nicht numerische Werte, der alte Kurs bleibt
- Ankaufpreise des Plugins Artikelankauf folgen dem importierten Kurs
- Eigene Logdatei mit Zusammenfassung jedes Imports und den Verbindungsfehlern
- Lehnt Zugangsdaten in der Feed-URL ab und protokolliert nur den Hostnamen
- Ändert keine Shop-Währungen, die Umrechnungsfaktoren pflegst du in Shopware
- Konfiguration auf Deutsch, Englisch und Niederländisch
Brauchst du Hilfe bei der Installation?
Wir installieren, konfigurieren und pflegen das Plugin auch dauerhaft, als Teil unserer Shop-Betreuung. Damit es bei Updates nicht plötzlich Schwierigkeiten gibt.
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