Preisanzeige in Fremdwährung: Preise in der Währung deiner Kunden
Deine Kunden rechnen Preise selbst um und springen ab? Die App zeigt jeden Storefront-Preis zusätzlich in einer Wunschwährung an, vom Listing bis zum Checkout. Den Kurs bestimmst du.
Auf einen Blick
- Jeder Preis zusätzlich in der Wunschwährung, vom Listing bis zum Checkout
- Der Kurs kommt aus deinen Shopware-Währungseinstellungen, nicht aus dem Netz
- Pro Verkaufskanal schaltbar: B2B in Dollar, B2C in Euro
- Wahlweise beide Preise nebeneinander oder nur der Fremdwährungspreis
- Bestellung und Abrechnung bleiben in der Shop-Währung
Ein Kunde aus der Schweiz steht auf deiner Produktseite. Der Preis steht in Euro, er rechnet im Kopf in Franken um, wird unsicher und klickt weiter. Der Artikel hätte gepasst, der Preis auch. Verloren hat ihn die Währung.
Das Problem
Shopware zeigt Preise in genau einer Währung gleichzeitig. Wer eine zweite sehen will, muss die Storefront umschalten. Viele Besucher wissen nicht, dass es diese Umschaltung gibt. Und wer sie kennt, verliert beim Wechsel den Kontext, in dem er gerade gestöbert hat. Bei einem Warenkorb mit fünf Positionen wird aus dem Kopfrechnen dann Rechenarbeit, die niemand freiwillig macht.
Die Lösung
Die App stellt den zweiten Preis einfach daneben. Du wählst eine Währung, die in deinem Shop schon gepflegt ist, und entscheidest, ob beide Preise erscheinen oder nur der Fremdwährungspreis. Ab dann steht der umgerechnete Betrag überall dort, wo auch der Originalpreis steht: im Listing, in den Suchvorschlägen, auf der Produktseite, im Warenkorb, im Off-Canvas und im gesamten Checkout bis zur Bestellbestätigung.
Was du davon hast
Deine Kunden müssen nicht mehr rechnen. Der vertraute Betrag steht direkt neben dem Shop-Preis. Kein Umschalten, kein Taschenrechner, kein Zurückklicken.
Der Kurs bleibt in deiner Hand. Die App bringt keinen eigenen Kursdienst mit. Sie rechnet mit dem Umrechnungsfaktor, den du unter Einstellungen, Währungen an der jeweiligen Währung pflegst. Kein Zusatzabo, kein externer Anbieter, keine Kursänderung, die du nicht selbst ausgelöst hast.
Ein Shop, zwei Zielgruppen. Der Schalter sitzt pro Verkaufskanal. Dein B2B-Kanal zeigt den Dollar-Preis, der B2C-Kanal bleibt bei Euro. In einem abgeschalteten Kanal lädt die App die Fremdwährung gar nicht erst.
Deine Bestellungen bleiben unangetastet. Der Fremdwährungsbetrag ist eine Anzeige, sonst nichts. Berechnet, abgerechnet und dokumentiert wird weiter in der aktiven Storefront-Währung. Buchhaltung und Zahlungsanbieter merken von der App nichts.
Kein Theme-Umbau. Die App erweitert die Standard-Blöcke der Storefront und ruft im Zweifel den Originalcode auf. Du installierst, wählst eine Währung, fertig. Zwei Einstellungen, keine Entwicklerstunde.
So arbeitet die App
Beim Aufruf einer Seite prüft die App zuerst, ob sie für diesen Verkaufskanal aktiv ist. Danach lädt sie die konfigurierte Währung und rechnet nach der Shopware-Formel um: Preis geteilt durch den Faktor der Shop-Währung, multipliziert mit dem Faktor der Fremdwährung. Ein Beispiel aus dem Demo-Shop: 495,95 € bei einem US-Dollar-Faktor von 1,17085 ergeben US$580,68. Beide Beträge stehen nebeneinander, formatiert nach den Regeln der jeweiligen Währung.
Umgerechnet wird nicht nur der Hauptpreis. Grundpreise je Referenzeinheit, Staffelpreise, Streichpreise samt Rabatt-Badge, Versandkosten, Steueranteile und der Gesamtbetrag im Checkout bekommen jeweils ihre eigene Fremdwährungsangabe. Im Checkout erscheint dafür ein eigener Block mit der Überschrift „Zusammenfassung (Fremdwährung)”, im Off-Canvas-Warenkorb ein Schalter „In Fremdwährung anzeigen”, der die Übersicht aufklappt.
Typische Einsatzszenarien
Grenznahe Shops. Du sitzt in Süddeutschland und verkaufst regelmäßig in die Schweiz. Der Franken-Preis steht neben dem Euro-Preis, ohne dass jemand die Storefront wechselt.
Tourismus und Reise. Deine Gäste kommen aus dem Ausland und wollen einen Preis auf einen Blick einschätzen. Ein US-Dollar-Betrag neben dem Euro-Preis reicht dafür völlig.
B2B-Kalkulation. Dein Einkäufer rechnet intern in einer Leitwährung. Er sieht sie direkt in der Staffelpreistabelle und muss keine Excel-Tabelle danebenlegen.
Technische Fakten für deine IT
Die App läuft auf Shopware 6.7 und ist als manifest-basierte App umgesetzt, ohne eigenen PHP-Code. Sie legt keine eigenen Tabellen an, erweitert keine Shopware-Tabellen und schreibt keine Custom Fields. Gespeichert wird ausschließlich die App-Konfiguration in der Systemkonfiguration.
Die App sendet keine Daten an externe Server. Sie setzt keine Cookies, verarbeitet keine personenbezogenen Daten und schreibt keine Logs. Die angeforderten Berechtigungen sind reine Leserechte auf Währungen, Verkaufskanäle und Systemkonfiguration.
Pro Seitenaufruf kommt eine zusätzliche Datenbankabfrage hinzu, ab dem zweiten Aufruf greift der Shopware-Cache. In einem abgeschalteten Verkaufskanal entfällt auch diese Abfrage. Die Preisausgabe ist über Twig-Blöcke der Standard-Storefront realisiert, jeder Block ruft bei fehlender Konfiguration den Originalcode auf. Ist ein Währungsfaktor auf 0 gesetzt oder keine Fremdwährung gewählt, zeigt die Storefront den normalen Shop-Preis statt einer Fehlerseite.
Nach der Deinstallation bleiben keine Preisdaten zurück, weil die App nie welche geschrieben hat. Storefront-Texte liegen in Deutsch, Englisch und Niederländisch bei.
Ehrlich gesagt
Die App holt keine Wechselkurse aus dem Internet. Der Kurs ist der Umrechnungsfaktor, den du in Shopware pflegst, und der aktualisiert sich nicht von allein. Wer tagesaktuelle Kurse braucht, muss sie eintragen oder per Schnittstelle setzen lassen. Bezahlt wird außerdem weiterhin in der Shop-Währung: Die App ist eine Preis-Referenz, kein zweiter Abrechnungsweg. Probier sie in der Testphase in Ruhe aus, dann siehst du in deinem eigenen Shop, ob das reicht.
Häufige Fragen
Woher kommt der Wechselkurs?
Aus deinem Shopware-Backend. Die App nutzt den Umrechnungsfaktor, den du unter Einstellungen, Währungen an der Währung hinterlegst. Sie fragt keinen externen Kursdienst ab.
Aktualisiert die App die Kurse automatisch?
Nein. Der Faktor bleibt so lange stehen, bis du ihn änderst oder ihn über eine eigene Schnittstelle setzen lässt. Für tagesaktuelle Kurse brauchst du eine zusätzliche Lösung.
Können meine Kunden in der Fremdwährung bezahlen?
Nein. Berechnet und abgerechnet wird weiter in der aktiven Storefront-Währung. Der zweite Betrag ist reine Anzeige, damit sich Bestellungen, Rechnungen und Zahlungen nicht verschieben.
Funktioniert das mit meinem Theme?
In der Regel ja. Die App erweitert die Standard-Blöcke der Shopware-Storefront und ruft sonst den Originalcode auf. Hat dein Theme diese Blöcke umbenannt oder komplett ersetzt, greift die Erweiterung an dieser Stelle nicht.
Kann ich die App nur in einem meiner Verkaufskanäle nutzen?
Ja. Der Schalter „App für diesen Verkaufskanal aktivieren” sitzt pro Kanal, ebenso Währung und Anzeigeart. In einem abgeschalteten Kanal lädt die App die Fremdwährung gar nicht.
Kann ich den Euro-Preis komplett ausblenden?
Ja. Unter „Anzeige der Preise” wählst du zwischen „Beide Preise anzeigen” und „Nur den Fremdwährungspreis anzeigen”. Die Bestellung läuft trotzdem in der Shop-Währung.
Bremst die App meinen Shop aus?
Kaum. Pro Seitenaufruf kommt eine zusätzliche Datenbankabfrage dazu, ab dem zweiten Aufruf greift der Shopware-Cache. In abgeschalteten Kanälen entfällt sie ganz.
Was passiert bei der Deinstallation mit meinen Daten?
Nichts geht verloren. Die App legt keine eigenen Tabellen an, ändert keine Shopware-Tabellen und schreibt keine Preisdaten. Nach der Deinstallation zeigt die Storefront wieder nur die Shop-Währung.
Ist die App DSGVO-relevant?
Sie sendet keine Daten an externe Server, setzt keine Cookies und verarbeitet keine personenbezogenen Daten. Die angeforderten Berechtigungen sind reine Leserechte auf Währungen, Verkaufskanäle und Systemkonfiguration.
Was passiert, wenn ich einen Währungsfaktor auf 0 setze?
Die Storefront zeigt den normalen Shop-Preis. Alle umrechnenden Stellen prüfen den Faktor vorher und fallen bei einem unbrauchbaren Wert auf die Standardausgabe zurück, statt eine Fehlerseite zu zeigen.
In welchen Sprachen liegt die App vor?
Die Storefront-Texte und die Konfiguration gibt es in Deutsch, Englisch und Niederländisch. Beträge formatiert Shopware nach den Regeln der jeweiligen Währung.
Sehe ich die Fremdwährung auch in der Bestellhistorie?
Dort zeigt der Shop die Beträge der Bestellung in ihrer Bestellwährung. Das ist Absicht: Eine abgeschlossene Bestellung soll genau die Summen zeigen, die auch auf der Rechnung stehen.
Features im Überblick
- Fremdwährungspreis im Produktlisting und auf den Kategoriekacheln
- Fremdwährungspreis in den Suchvorschlägen der Schnellsuche
- Fremdwährungspreis auf der Produktseite inklusive Staffelpreistabelle
- Grundpreis je Referenzeinheit wird mit umgerechnet
- Streichpreis und Rabatt-Badge erscheinen ebenfalls in Fremdwährung
- Warenkorb mit Einzelpreis, Positionssumme und Steueranteil in Fremdwährung
- Off-Canvas-Warenkorb mit Schalter „In Fremdwährung anzeigen"
- Warenkorb-Widget im Header zeigt die Summe in Fremdwährung
- Eigener Checkout-Block „Zusammenfassung (Fremdwährung)"
- Netto, Positionen, Versand, Steuer und Gesamtbetrag einzeln umgerechnet
- Auswahl zwischen beiden Preisen und nur dem Fremdwährungspreis
- Währungsauswahl aus den in Shopware gepflegten Währungen
- Schalter je Verkaufskanal, im abgeschalteten Kanal entfällt sogar die Abfrage
- Fällt bei Währungsfaktor 0 auf den Shop-Preis zurück statt auf eine Fehlerseite
- Storefront-Texte in Deutsch, Englisch und Niederländisch
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