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Reale Artikel als Varianten: aus Einzelartikeln wird eine Auswahl, Plugin-Icon
Shopware 6

Reale Artikel als Varianten: aus Einzelartikeln wird eine Auswahl

Deine Einzelartikel behalten Nummer, Preis und eigene Seite. Auf der Produktseite werden sie zur Variantenauswahl: als Konfigurator im Shopware-Look oder als Produktraster.

Preise

Monatlich 9,97 €
Jährlich 95,00 €

Auf einen Blick

  • Der Kunde sieht eine Auswahl statt zwölf fast gleicher Treffer im Listing
  • Deine Artikel bleiben eigenständig: eigene Nummer, eigener Preis, eigene URL
  • Konfigurator im Look nativer Shopware-Varianten, ohne Umbau deiner Stammdaten
  • Raster mit Filter, Paginierung und vier Layouts für größere Sortimente
  • Pro Verkaufskanal an- und abschaltbar, ganz ohne Deinstallation

Deine Warenwirtschaft kennt keine Varianten, sie kennt Artikel. Jede Größe, jede Farbe, jedes Gebinde hat dort eine eigene Nummer, einen eigenen Bestand und einen eigenen Preis. Im Shop stehen sie danach als zwölf einzelne Produkte nebeneinander, und dein Kunde scrollt zwölfmal an derselben Jacke vorbei.

Das Problem

Shopware kennt Varianten nur als Kinder eines Elternprodukts. Wer seine Artikel aus einem ERP oder einer Warenwirtschaft übernimmt, müsste dafür den halben Katalog umbauen: Elternprodukte anlegen, Artikel darunter hängen, Nummern neu vergeben, den Datenabgleich nachziehen. Das fasst niemand gern an, dessen Stammdaten außerhalb des Shops gepflegt werden. Also bleibt alles einzeln, und im Listing kämpfen zwölf fast identische Kacheln um dieselbe Kaufentscheidung.

Die Lösung

Das Plugin lässt deine Artikel dort, wo sie sind. Du trägst am Einzelartikel im Freitextfeld “Produktnummer des Hauptartikels” ein, wohin er gehört. Auf der Seite des Hauptartikels erscheinen alle verknüpften Artikel dann als eine Auswahl: entweder als Konfigurator im Kaufbereich, der aussieht und sich bedient wie Shopwares native Varianten, oder als Raster aus Produktkacheln. Ein Klick auf eine Option öffnet den echten Artikel dahinter, mit seiner Nummer, seinem Preis, seinen Bildern.

Was du davon hast

Deine Stammdaten bleiben unangetastet. Du legst keine Elternprodukte an und änderst keine Artikelnummern. Die Verknüpfung steht in einem Freitextfeld, das dein Import genauso befüllen kann wie du von Hand.

Der Kunde entscheidet auf einer Seite statt in einer Trefferliste. Statt zwölf Kacheln sieht er einen Artikel mit einer Auswahl. Die restlichen Artikel lassen sich aus Listing und Suche ausblenden, damit die Kategorieseite wieder ein Sortiment zeigt und keine Wiederholung.

Jede Variante behält ihre eigene URL. Bestehende Rankings, Preisportal-Feeds, Anzeigen und alte Kundenlinks zeigen weiterhin auf genau den Artikel, den sie gemeint haben. Genau das geht verloren, wenn du Einzelartikel im Nachhinein zu echten Varianten zusammenlegst.

Du wählst die Optik, auch artikelweise. Global stellst du Raster oder Konfigurator ein. Ein einzelner Hauptartikel darf davon abweichen, über sein eigenes Freitextfeld. Ein Sortiment mit vier Größen darf also schlicht aussehen, während das Zubehör-Sortiment daneben im Raster mit Filter läuft.

Du probierst es in einem Kanal aus, nicht im ganzen Shop. Hauptschalter und alle Einstellungen hängen am Verkaufskanal. Im B2B-Kanal an, im Outlet aus, ohne Deinstallation.

Der Hauptartikel landet nicht im Warenkorb. Legt ihn jemand doch hinein, blockiert das Plugin die Bestellung und weist auf die Variantenauswahl hin. Du bekommst keine Bestellung über einen Artikel, den du gar nicht versenden kannst.

So arbeitet das Plugin

Am Einzelartikel steht die Nummer des Hauptartikels, mehrere Hauptartikel trennst du per Komma. An den Eigenschaftsgruppen markierst du mit dem Feld “Variantenbildend”, welche Eigenschaften die Achsen bilden. Der Konfigurator baut daraus je Eigenschaft eine Reihe von Schaltflächen, wie du sie von nativen Varianten kennst. Für Kombinationen, die es nicht gibt, wählst du das Verhalten: durchgestrichen und gesperrt, komplett ausgeblendet oder durchgestrichen und klickbar wie im Shopware-Standard.

Im Raster erscheinen die Artikel als Kacheln, wahlweise unter dem Produktbild, in einem eigenen Tab oder als Element “Varianten Widget” in einer Einkaufswelt. Dazu kommen vier Layout-Typen, volle Breite auf Wunsch, ein Filter über die Eigenschaften und eine Paginierung, deren Kachelzahl du global oder je Artikel festlegst. Am Hauptartikel steht der günstigste Preis der Gruppe als Hinweis, damit der Kunde die Preisspanne sofort sieht.

Typische Einsatzszenarien

Mode und Schuhe. Jede Größe kommt als eigener Artikel mit eigener EAN und eigenem Bestand aus der Warenwirtschaft. Der Kunde sieht trotzdem einen Schuh mit Größenauswahl.

Technik und Ersatzteile. Gleiche Baureihe, unterschiedliche Anschlüsse, Längen oder Leistungsstufen. Im Raster filtert der Kunde die Eigenschaft, die ihn interessiert, und landet direkt beim passenden Artikel.

B2B und Gebinde. 1 l, 5 l und 20 l laufen als eigene Artikel mit eigenen Staffelpreisen. Der Konfigurator zeigt sie als eine Auswahl, die Preise bleiben getrennt kalkuliert.

Gewachsene Kataloge. Artikel, die seit Jahren ranken und in Feeds stehen, sollen ihre Adresse behalten und trotzdem als Gruppe auftreten.

Technische Fakten für deine IT

Shopware 6.7, PHP ab 8.2, Storefront erforderlich. Das Plugin legt keine eigenen Datenbanktabellen an und ändert keine Shopware-Tabellen: die Verknüpfung liegt in Freitextfeldern an Artikel und Eigenschaftsgruppe. Das Plugin sendet keine Daten an externe Server und verarbeitet keine personenbezogenen Daten, es entstehen also keine neuen DSGVO-Pflichten. Die Umschalt-Route des Konfigurators ist HTTP-cachebar wie die native Variantenumschaltung, die Produktseite bleibt im Shopware-Cache. Ein Hauptartikel lädt bis zu 1.000 verknüpfte Artikel. Alle Freitextfelder des Plugins sind für Warenkorb und Bestellung freigegeben und über die Store API lesbar. Beim Deinstallieren entfernt das Plugin seine Freitextfelder und seine Einstellungen, es sei denn, du wählst im Plugin-Manager die Option, die Daten zu behalten. Deine Artikel bleiben in jedem Fall unverändert.

Ehrlich gesagt

Die Verknüpfung ist Handarbeit. Das Plugin errät nicht, welche Artikel zusammengehören, es liest nur die Produktnummer, die du hinterlegst. Bei großen Sortimenten führt der Weg über Import oder API, nicht über Klicks im Backend. Eine Variantenmatrix baut das Plugin ebenfalls nicht: Wenn deine Artikel ohnehin schon als echte Shopware-Varianten gepflegt sind, brauchst du es nicht. Probier es an einer Artikelgruppe aus, bevor du dein ganzes Sortiment darauf umstellst.

Häufige Fragen

Muss ich meine Artikel dafür ins Variantensystem umbauen?

Nein. Jeder Artikel bleibt ein eigenständiges Produkt mit eigener Nummer, eigenem Preis und eigenem Bestand. Das Plugin verknüpft sie nur über ein Freitextfeld und zeigt sie gemeinsam an.

Wie verknüpfe ich einen Artikel mit seinem Hauptartikel?

Du trägst am Einzelartikel im Freitextfeld “Produktnummer des Hauptartikels” die Nummer des Hauptartikels ein. Mehrere Hauptartikel trennst du durch Komma. Denselben Weg kann auch dein Importprozess nutzen.

Erkennt das Plugin zusammengehörige Artikel automatisch?

Nein. Es gibt kein Erraten über Artikelnamen, Bilder oder Eigenschaften. Das Plugin wertet ausschließlich die Produktnummer aus, die du im Freitextfeld hinterlegst, und genau deshalb sind die Gruppen vorhersehbar.

Funktioniert das mit meinem Theme?

In den meisten Fällen ja. Die Templates erweitern die Standard-Blöcke der Shopware-Storefront. Ein stark umgebautes Theme, das dieselben Blöcke ersetzt, kann eine kleine Anpassung brauchen.

Bleiben meine SEO-URLs erhalten?

Ja. Jeder verknüpfte Artikel behält seine Detailseite und seine URL. Bestehende Links, Feeds und Rankings zeigen weiterhin auf denselben Artikel.

Was passiert bei der Deinstallation mit meinen Daten?

Du hast die Wahl. Ohne die Option “Daten behalten” entfernt das Plugin seine Freitextfelder und seine Einstellungen, mit der Option bleiben sie stehen. Deine Artikel und Bestellungen bleiben in beiden Fällen unverändert.

Sendet das Plugin Daten an externe Server?

Nein. Es arbeitet vollständig in deiner Shopware-Installation. Es entstehen keine externen Aufrufe und keine zusätzlichen personenbezogenen Daten.

Kann ich das Plugin nur in einem Verkaufskanal nutzen?

Ja. Hauptschalter und alle weiteren Einstellungen liest das Plugin je Verkaufskanal. Ein Kanal kann den Konfigurator zeigen, der nächste das Raster, der dritte gar nichts.

Wie viele Artikel darf ein Hauptartikel bündeln?

Das Plugin lädt bis zu 1.000 verknüpfte Artikel je Hauptartikel. Praktisch sinnvoll sind deutlich weniger: Eine Auswahl aus 300 Kacheln hilft im Kaufprozess niemandem mehr.

Kann der Kunde den Hauptartikel selbst kaufen?

Nein, das verhindert das Plugin. Der Hauptartikel blockiert die Bestellung und der Kunde bekommt den Hinweis, eine Variante zu wählen. Wenn du den Kaufbereich am Hauptartikel gar nicht erst zeigen willst, blendest du ihn per Freitextfeld aus.

Features im Überblick

  • Zwei Darstellungen: Produktraster mit Kacheln oder Konfigurator wie native Varianten
  • Verknüpfung über das Freitextfeld "Produktnummer des Hauptartikels" am Einzelartikel
  • Mehrere Hauptartikel je Artikel möglich, Produktnummern durch Komma getrennt
  • Darstellung je Hauptartikel übersteuerbar, unabhängig von der globalen Einstellung
  • Nicht verfügbare Kombinationen gesperrt, ausgeblendet oder klickbar wie im Standard
  • Eigenschaften als variantenbildend markieren, sie bilden Konfigurator- und Filterachsen
  • Varianten unter dem Produktbild, als eigener Tab oder in einer Einkaufswelt
  • CMS-Element und Block "Varianten Widget" für frei gebaute Produktseiten
  • Vier Layout-Typen für die Kacheln, auf Wunsch in voller Breite
  • Filter über die Eigenschaften, der Kunde schränkt die Auswahl selbst ein
  • Paginierung mit einstellbarer Kachelzahl, global oder für einzelne Hauptartikel
  • Verknüpfte Artikel aus Kategorielisting und Suchergebnissen ausblenden
  • Preishinweis am Hauptartikel mit dem günstigsten Preis der Gruppe
  • Hauptartikel ist nicht bestellbar, der Kunde wird zur Variantenauswahl geführt
  • Alle Freitextfelder erreichen Warenkorb und Bestellung und sind über die API lesbar
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