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Shopware 6 Bald verfügbar

Warenkorb Extras: Fortschrittsbalken mit Gratisartikel und Mindermengenzuschlag

Dein Kunde sieht im Warenkorb, wie viel bis zum Gratisartikel oder Rabatt fehlt. Bleibt er unter deinem Mindestbestellwert, rechnet das Plugin den Zuschlag automatisch dazu.

Verfügbarkeit

Bald verfügbar

Das Plugin ist in Vorbereitung für den Shopware Community Store. Preise und Download-Link stehen mit der Freigabe hier.

Auf einen Blick

  • Der Kunde sieht im Warenkorb, wie viel bis zum nächsten Ziel fehlt
  • Gratisartikel und Rabatt landen beim Erreichen der Stufe von selbst im Korb
  • Der Mindermengenzuschlag gleicht genau die fehlende Differenz aus
  • Steuern stimmen auch bei gemischten Steuersätzen im Warenkorb
  • Pro Verkaufskanal schaltbar: B2B mit Zuschlag, B2C ohne

Ein Kunde hat Ware für 38 € im Warenkorb. Ab 50 € würdest du ihm ein Geschenk dazulegen. Er weiß nur nichts davon, weil es im Warenkorb nirgends steht. Also bestellt er für 38 €.

Das Problem

Eine Aktion, die der Kunde nicht sieht, ändert sein Verhalten nicht. Der Hinweis steht auf einer Landingpage, in einem Banner oder im Newsletter. Entschieden wird aber im Warenkorb, und dort ist er still. Am anderen Ende der Skala steht die Kleinstbestellung: 12 € Warenwert, dazu Kommissionierung, Karton, Porto und ein Beleg. Rechnerisch bleibt davon nichts übrig. Ablehnen willst du sie trotzdem nicht.

Die Lösung

Das Plugin bringt beides an die Stelle, an der die Entscheidung fällt. Im Warenkorb läuft ein Fortschrittsbalken mit deinen Stufen und einem Text wie “Noch 12,00 € bis Geschenk”. Erreicht der Kunde eine Stufe, legt das Plugin den Gratisartikel oder den Rabatt selbst in den Warenkorb. Bleibt er unter deinem Mindestbestellwert, kommt ein Zuschlag dazu, der genau die fehlende Differenz ausgleicht.

Was du davon hast

Der Kunde weiß, was ihm fehlt. Statt einer Zahl im Kopf sieht er einen Balken, einen Betrag und den Namen des Ziels. Wer 12 € vor dem Geschenk steht, legt eher noch etwas dazu als jemand, dem niemand davon erzählt.

Die Aktion greift ohne dein Zutun. Du pflegst keine Gutscheincodes und schaltest nichts von Hand frei. Schwelle erreicht, Gratisartikel oder Rabatt liegt im Warenkorb. Fällt der Warenkorb wieder darunter, verschwindet er ebenso still.

Der Zuschlag ist dynamisch, nicht pauschal. Fehlen 4 €, sind es 4 € Zuschlag. Fehlen 40 Cent, sind es 40 Cent. Der Kunde zahlt keinen Strafbetrag, und du bekommst deinen Mindestbestellwert trotzdem.

Deine Steuer bleibt sauber. Der Rabatt verteilt sich anteilig auf die Steuersätze der Positionen im Warenkorb, auch wenn dort 7 % und 19 % nebeneinander liegen. Der Zuschlag bekommt den Steuersatz, den du ihm zuweist. Netto-, Brutto- und steuerfreie Warenkörbe rechnet das Plugin getrennt.

B2B und B2C bleiben getrennt. Ein Hauptschalter pro Verkaufskanal entscheidet, wo das Plugin wirkt. Im Händlerkanal läuft der Mindestbestellwert, im Endkundenshop bleibt alles wie vorher. Deinstallieren musst du dafür nichts.

Du brauchst keinen Entwickler. Stufen und Schwellen pflegst du in der Administration, Farben stellst du in den Plugin-Einstellungen ein. Am Theme wird nichts von Hand geändert.

So arbeitet das Plugin

Nach der Installation findest du in der Administration unter Kataloge zwei neue Einträge: “Progress Bar Schritte” und “Mindestbestellwert Schwellen”.

In “Progress Bar Schritte” legst du beliebig viele Stufen an. Jede bekommt einen Namen, einen Betrag, eine Priorität und eine Beschreibung, die im Warenkorb als Tooltip erscheint. Unter “Aktion” wählst du “Keine Aktion”, “Rabatt” oder “Kostenloses Produkt”. Beim Rabatt entscheidest du zwischen “Prozentual (%)” und “Absoluter Betrag” samt Währung, beim Gratisartikel wählst du Produkt und Menge. Optional koppelst du eine Stufe an eine Shopware-Regel, dann gilt sie nur für die Kunden, auf die die Regel passt.

In “Mindestbestellwert Schwellen” definierst du den Zuschlag: Zielbetrag, Steuersatz, die Bezeichnung, die der Kunde im Warenkorb liest, und optional ebenfalls eine Regel. Kategorien und Versandarten kannst du ausnehmen. Legst du mehrere Schwellen an, entscheidet die Priorität, welche greift.

Farbe von Balken und Meilensteinen stellst du in den Plugin-Einstellungen ein, ebenso, ob der Mindestbestellwert als eigene Stufe im Balken auftaucht.

Typische Einsatzszenarien

Geschenk ab Warenwert. Ein Kosmetikshop legt ab 60 € eine Probiergröße dazu. Der Kunde sieht ab dem ersten Artikel, wie weit er davon entfernt ist.

Mindestbestellwert im Händlershop. Ein Ersatzteilhändler berechnet unter 50 € Warenwert einen Zuschlag. Speditionsversand nimmt er aus, weil dort ohnehin andere Konditionen gelten, und stellt den Zuschlag steuerlich auf den Satz, den sein Steuerberater vorgibt.

Staffelaktion über mehrere Stufen. 5 % ab 100 €, ein Geschenk ab 150 €, 10 % ab 250 €. Der Balken zeigt alle drei Ziele, der Kunde sieht die nächste Stufe zuerst.

Technische Fakten für deine IT

Shopware 6.7, PHP 8.2 oder neuer. Das Plugin legt eigene Tabellen an (swp_progress_bar_step und swp_threshold_config samt Übersetzungs- und Zuordnungstabellen) und lässt die Shopware-Tabellen unverändert. Es sendet keine Daten an externe Server und speichert keine personenbezogenen Daten, es liest den Warenkorb im laufenden Request. Stufen und Schwellen lädt das Plugin einmal je Warenkorb-Berechnung, Produktnamen und Währungsfaktoren in je einer Abfrage für alle Stufen zusammen. Fehler schreibt es in einen eigenen Log-Kanal (swp_cart_extras_six); fällt der Balken aus, wird der Warenkorb trotzdem angezeigt. Beide Bereiche bringen eigene Berechtigungen mit, du gibst sie pro Rolle frei. Bei der Deinstallation entscheidest du über den Shopware-Standardschalter, ob die Daten erhalten bleiben oder die Tabellen entfernt werden.

Ehrlich gesagt

Der Fortschrittsbalken erscheint in der Warenkorb-Schnellansicht, die sich nach dem Klick auf “In den Warenkorb” von der Seite einschiebt. Auf der großen Warenkorbseite und im Checkout zeigt das Plugin ihn nicht. Als Aktion einer Stufe gibt es Gratisartikel und Rabatt, kein “Versandkostenfrei ab X”. Wenn dein Theme stark umgebaut ist, sieh dir den Balken einmal in einem Testshop an, bevor du ihn live schaltest. Am schnellsten weißt du es, wenn du es ausprobierst.

Häufige Fragen

Wo genau sieht der Kunde den Fortschrittsbalken?

In der Warenkorb-Schnellansicht, die sich nach dem Klick auf “In den Warenkorb” von der Seite einschiebt. Auf der großen Warenkorbseite und im Checkout erscheint er nicht. Das ist die Stelle, an der der Kunde ohnehin auf seinen Warenkorb schaut.

Kann das Plugin auch “Versandkostenfrei ab 50 €” freischalten?

Nein. Eine Stufe kann einen Gratisartikel geben oder einen Rabatt, mehr nicht. Versandkosten steuerst du weiterhin über die Versandarten und Regeln von Shopware. Anzeigen lässt sich das Ziel im Balken trotzdem, dann als Stufe ohne Aktion.

Funktioniert das mit meinem Theme?

In den meisten Fällen ja. Das Plugin erweitert die Standard-Vorlagen der Warenkorb-Schnellansicht und der Positionsliste. Hat dein Theme genau diese Stellen ersetzt, kann der Balken ausbleiben. Ein Blick in den Testshop klärt das in fünf Minuten.

Stimmt die Steuer, wenn im Warenkorb 7 % und 19 % nebeneinander liegen?

Ja. Der Rabatt wird anteilig auf die Steuersätze der vorhandenen Positionen verteilt, statt pauschal einen Satz anzunehmen. Der Zuschlag bekommt den Steuersatz, den du in der Schwelle hinterlegst. Netto-, Brutto- und steuerfreie Warenkörbe werden getrennt gerechnet.

Kann ich das Plugin nur in einem Verkaufskanal nutzen?

Ja. In den Plugin-Einstellungen gibt es pro Verkaufskanal den Schalter “Plugin für diesen Verkaufskanal aktivieren”. Ist er aus, wirken dort weder Balken noch Stufen noch Zuschlag. Alle weiteren Einstellungen lassen sich ebenfalls je Kanal setzen.

Was passiert bei der Deinstallation mit meinen Daten?

Das entscheidest du beim Deinstallieren über die Shopware-Abfrage, ob die Daten erhalten bleiben sollen. Sagst du ja, bleiben deine Stufen und Schwellen in der Datenbank und sind nach einer erneuten Installation wieder da. Sagst du nein, entfernt das Plugin seine Tabellen vollständig.

Sendet das Plugin Daten an externe Server?

Nein. Es rechnet ausschließlich in deinem Shop und ruft keine fremden Dienste auf. Personenbezogene Daten speichert es nicht, es liest den Warenkorb im laufenden Request und legt nur deine Konfiguration in eigenen Tabellen ab.

Kann der Kunde den Zuschlag oder den Gratisartikel aus dem Warenkorb werfen?

Nein. Beide Positionen sind nicht entfernbar, sonst ließe sich der Mindestbestellwert mit einem Klick aushebeln. Der Zuschlag verschwindet automatisch, sobald der Warenwert die Schwelle erreicht.

Wie stark bremst das den Shop aus?

Spürbar sollte es nicht sein. Stufen und Schwellen werden je Warenkorb-Berechnung einmal geladen, Produktnamen und Währungsfaktoren in je einer Abfrage für alle Stufen zusammen. Wie viel es bei sehr vielen Stufen ausmacht, hängt an deinem Hosting, dafür haben wir keine belastbare Messung.

Greift der Zuschlag auch bei Abholung oder Speditionsversand?

Nur wenn du es willst. Je Schwelle kannst du Versandarten ausnehmen, dann bleibt der Zuschlag dort aus. Ebenso lassen sich Kategorien ausschließen, deren Artikel dann nicht auf den Zielbetrag einzahlen.

Features im Überblick

  • Fortschrittsbalken im Warenkorb mit Text wie "Noch 12,00 € bis Geschenk"
  • Ausklappbare Liste aller Ziele mit Betrag und Beschreibung
  • Beliebig viele Stufen mit Name, Betrag, Priorität und Tooltip-Text
  • Aktion je Stufe: kostenloses Produkt, Rabatt oder reine Anzeige
  • Rabatt prozentual oder als fester Betrag inklusive Währungsauswahl
  • Rabatt verteilt sich anteilig auf die Steuersätze der Warenkorbpositionen
  • Rabatt ist auf die Warensumme gedeckelt, der Warenkorb wird nie negativ
  • Gratisartikel kommt mit deiner Wunschmenge und 0,00 € in den Warenkorb
  • Gratisartikel zählen nicht mit, Stufen schalten sich dadurch nicht selbst frei
  • Stufen an Shopware-Regeln koppeln, etwa an eine Kundengruppe
  • Mindermengenzuschlag in Höhe der Differenz zum Zielbetrag
  • Steuersatz und Bezeichnung im Warenkorb je Schwelle frei wählbar
  • Kategorien und Versandarten von der Schwelle ausnehmen
  • Mehrere Schwellen mit Priorität, die passende greift
  • Farbe von Balken und Meilensteinen je Verkaufskanal einstellbar
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