Produktkonfigurator | Konfigurator für Artikel mit Optionen und Aufpreis
Konfigurierbare Artikel verkaufen, ohne für jede Kombination eine Variante anzulegen: Kunden wählen Optionen mit Aufpreis am Produkt, der Preis rechnet sich live mit.
Auf einen Blick
- Kunden konfigurieren am Produkt, der Preis rechnet sich sofort mit
- Zehn Feldtypen von der Auswahl bis zum Farbwähler, ohne eine Zeile Code
- Optionen einmal anlegen und an beliebig viele Produkte hängen
- Konfiguration steht im Warenkorb, in der Bestellung und auf dem Beleg
- Je Verkaufskanal getrennt schaltbar, im B2B an und im B2C aus
Ein Kunde will den Schreibtisch in Eiche, 180 cm breit, mit Kabeldurchlass links und seinem Namen als Gravur. Im Standard von Shopware baust du dafür Varianten. Vier Auswahlfelder mit je fünf Werten sind rechnerisch 625 Varianten, die alle gepflegt, bebildert und bepreist werden wollen. Spätestens beim Freitextfeld für die Gravur ist damit Schluss.
Das Problem
Varianten sind für Größen und Farben gemacht, nicht für Konfigurationen. Jedes zusätzliche Auswahlfeld vervielfacht die Zahl der Datensätze, und eine Preiserhöhung um zwei Euro wird zur Fleißarbeit. Alles, was sich nicht ins Varianten-Raster pressen lässt, landet am Ende im Bestellkommentar. Oder in einer E-Mail, die nach der Bestellung hinterherkommt. Dann tippt jemand die Angaben von Hand ins Warenwirtschaftssystem, und die Produktion ruft zurück, weil eine Maßangabe fehlt.
Die Lösung
Das Plugin hängt einen Konfigurator direkt an den Artikel. Du legst Optionen einmal an, fasst sie zu Gruppen zusammen und ordnest diese Gruppen beliebig vielen Produkten zu. Der Kunde wählt auf der Produktseite, der Preis rechnet sich beim Klicken mit, und die vollständige Auswahl wandert in den Warenkorb, in die Bestellung, in die Bestellbestätigung und auf den Beleg.
Was du davon hast
Du pflegst Optionen statt Varianten. Eine Farbe kostet ab morgen fünf Euro mehr? Du änderst die Option einmal, nicht 625 Datensätze. Optionen hängen an Gruppen, Gruppen an Sets, Sets an so vielen Produkten wie du willst.
Der Kunde sieht den Preis, während er auswählt. Die Berechnung läuft im Hintergrund, die Seite lädt nicht neu. Wer weiß, was seine Konfiguration kostet, bricht seltener ab und ruft seltener an.
Die Bestellung kommt vollständig an. Jede gewählte Option, jeder eingetippte Text und jede Menge stehen in der Bestellposition, in der Bestellbestätigung und auf Rechnung und Lieferschein. Kein Bestellkommentar, kein Rückruf, keine Nachfrage per E-Mail.
Pflichtangaben bleiben Pflicht. Fehlt eine erforderliche Auswahl, kommt der Artikel nicht in den Warenkorb. Ändert sich unterwegs etwas an der Verfügbarkeit, meldet der Warenkorb das, statt es stillschweigend zu schlucken.
Jeder Verkaufskanal für sich. Der Konfigurator läuft im B2B-Shop und bleibt im B2C-Shop komplett aus, wenn du das so willst. Anzeigeposition, Warenkorb-Darstellung und alle weiteren Einstellungen gelten je Kanal.
Der Versand rechnet mit den Optionen. Gewicht und Maße kannst du je Option hinterlegen. Für die Versandberechnung werden sie entweder addiert oder es zählt der höchste Wert, je nachdem was zu deinen Produkten passt.
So arbeitet das Plugin
In der Administration findest du unter „Produktkonfigurator” drei Bereiche: Optionen, Gruppen und Sets. Eine Option ist eine einzelne Auswahlmöglichkeit mit Preis, Bild, Beschreibung und optional Gewicht und Maßen. Eine Gruppe bündelt Optionen und legt fest, wie sie im Shop erscheinen: als Dropdown, als Radio-Buttons, als Mehrfachauswahl, als Textfeld, als Textbereich, als Zahlenfeld, als Mengenfeld, als Farbwähler, als verschachtelte Untergruppe oder als Liste verknüpfter Produkte. Ein Set fasst mehrere Gruppen zusammen, damit du dieselbe Konfiguration nicht für jedes Produkt neu zusammenklicken musst.
Am Produkt selbst gibt es einen eigenen Bereich für die Zuordnung. Varianten erben die Konfiguration vom Hauptartikel, können sie aber auch eigenständig führen. Im Listing und in der Suche markiert ein Badge die konfigurierbaren Artikel.
Wird viel gepflegt, hilft die Mehrfachänderung: Optionen und Gruppen lassen sich gesammelt bearbeiten. Für größere Bestände liegen fertige Import- und Export-Profile bereit.
Typische Einsatzszenarien
Möbel und Innenausbau. Holzart, Breite, Kantenform, Griff, Gravur. Der Preis steigt mit jeder Auswahl, das Gewicht für DHL steigt mit.
Werbetechnik und Druck. Material, Größe, Ösen, Anzahl. Das Mengenfeld multipliziert den Aufpreis mit der eingegebenen Stückzahl, andere Optionen werden nur einmal berechnet.
Technik mit Zubehör. Über den Feldtyp für verknüpfte Produkte hängst du echte Artikel aus deinem Sortiment als Option an. Der Kunde bucht Halterung und Kabel gleich mit dazu, du behältst sie als eigene Positionen im Blick.
Geschenkartikel. Farbe per Farbwähler, Grußtext per Freitext, Verpackung per Checkbox. Der Text steht später auf dem Lieferschein, ohne dass ihn jemand abtippt.
Technische Fakten für deine IT
Shopware 6.7, PHP 8.2 oder neuer, MySQL 8.0 oder MariaDB 10.11. Das Plugin legt ausschließlich eigene Tabellen mit dem Präfix swp_product_options_ an; die Shopware-Originaltabellen bleiben unverändert, auch die Produkteinstellungen liegen in einer eigenen Tabelle. Das Plugin sendet keine Daten an externe Server, es gibt keinen Aufruf einer fremden Schnittstelle und keine Tracking-Verbindung. Kundeneingaben aus Textfeldern werden wie jede andere Bestellangabe in deiner Shopware-Datenbank gespeichert und unterliegen deinen bestehenden Löschfristen.
Die Preisberechnung und das Laden der Optionen laufen über einen Cache je Request, damit dieselbe Abfrage bei Listing, Suche und Cross-Selling nicht mehrfach gegen die Datenbank geht. Der Warenkorb-Prozessor läuft vor der Rabattberechnung, Aktionsrabatte greifen also auf den konfigurierten Preis. Preisrelevante Änderungen an Optionen leeren die betroffenen Caches selbst.
Die zentralen Services sind als abstrakte Klassen gebaut und über Events erweiterbar, eigene Anpassungen lassen sich also per Decoration anhängen, ohne den Plugin-Code zu ändern. Rechte gibt es getrennt für Sets, Gruppen, Optionen, Produktzuordnung und Mehrfachänderung. Bei der Deinstallation entscheidest du im Plugin-Manager, ob die Daten bleiben; ohne diese Option entfernt das Plugin seine Tabellen, Einstellungen und Import-Profile wieder.
Ehrlich gesagt
Das Plugin legt keine Shopware-Varianten an. Optionen sind Konfigurationsdaten am Warenkorb-Eintrag und haben deshalb keinen eigenen Lagerbestand, solange du keine echten Artikel über den Feldtyp für verknüpfte Produkte anhängst. Wer eine Bestandsführung über jede einzelne Kombination braucht, ist mit klassischen Varianten besser bedient. Dateiuploads und formelbasierte Preise sind im Basis-Plugin ebenfalls nicht enthalten, dafür gibt es eigene Erweiterungs-Plugins. Wenn dein Sortiment dagegen aus Artikeln besteht, die der Kunde zusammenstellt, probier es aus.
Häufige Fragen
Legt das Plugin Shopware-Varianten an?
Nein. Die Konfiguration hängt am Warenkorb-Eintrag, nicht am Produktdatensatz. Genau deshalb bleibt dein Produktstamm schlank, auch wenn rechnerisch hunderte Kombinationen möglich sind. Wenn du je Kombination einen eigenen Bestand führen musst, sind klassische Varianten der bessere Weg.
Funktioniert der Konfigurator mit meinem Theme?
Mit dem Standard-Storefront und den üblichen Themes ja. Das Plugin erweitert die Twig-Blöcke der Produktseite, des Warenkorbs und des Listings über die reguläre Vererbung. Ein Theme, das die Kaufen-Box komplett durch eigenes Markup ersetzt, braucht in diesen Blöcken eine kleine Anpassung.
Was passiert nach der Installation mit meinen bestehenden Produkten?
Nichts. Solange du keinem Artikel eine Gruppe oder ein Set zuordnest, sieht der Kunde keinen Unterschied. Der Konfigurator erscheint ausschließlich bei Produkten, denen du eine Konfiguration zugewiesen hast.
Sieht der Kunde seine Konfiguration auch auf der Rechnung?
Ja. Die gewählten Optionen stehen im Warenkorb, in der Bestellbestätigung, in den Bestelldetails der Administration und auf den Belegen wie Rechnung und Lieferschein. Ob der Einzelpreis je Option im Warenkorb erscheint, entscheidest du in den Einstellungen.
Kann ich den Konfigurator in einem Verkaufskanal abschalten?
Ja. Ganz oben in den Plugin-Einstellungen steht ein Schalter je Verkaufskanal. Ausgeschaltet bleibt der Konfigurator in diesem Kanal vollständig inaktiv: keine Optionen auf der Produktseite, keine Options-Positionen im Warenkorb. Alle übrigen Einstellungen gelten ebenfalls je Kanal.
Können Kunden eine Datei hochladen, etwa ein Druckmotiv?
Nein, das Basis-Plugin hat keinen Datei-Upload. Für diesen Fall gibt es ein eigenes Erweiterungs-Plugin, das auf dem Produktkonfigurator aufsetzt. Was direkt geht: Freitext, Zahlen, Mengen und Farbwerte.
Wird mein Shop durch den Konfigurator langsamer?
Auf Produktseiten ohne zugeordnete Konfiguration ändert sich nichts. Wo Optionen hängen, werden sie einmal je Aufruf geladen und für die Dauer der Anfrage zwischengespeichert, damit Listing, Suche und Cross-Selling nicht dieselben Daten mehrfach abfragen. Sehr große Optionssets mit hunderten Werten je Gruppe solltest du vor dem Livegang mit deinen echten Daten testen.
Sendet das Plugin Daten an externe Server?
Nein. Das Plugin sendet keine Daten an externe Server und ruft keine fremde Schnittstelle auf. Optionen, Preise und die Eingaben deiner Kunden bleiben in deiner Shopware-Datenbank und folgen deinen bestehenden Löschfristen.
Was passiert bei der Deinstallation mit meinen Daten?
Das entscheidest du. Wählst du im Plugin-Manager „Benutzerdaten behalten”, bleiben Optionen, Gruppen, Sets und Zuordnungen erhalten und stehen nach einer Neuinstallation wieder zur Verfügung. Ohne diese Option entfernt das Plugin seine Tabellen, Einstellungen und Import-Profile.
Kann ich Optionen mehrsprachig pflegen?
Ja. Name, Kurz- und Langbeschreibung von Gruppen und Optionen sind übersetzbar und folgen den Sprachen deines Shops. Die Oberfläche des Plugins liegt in Deutsch, Englisch und Niederländisch vor.
Features im Überblick
- Zehn Feldtypen: Dropdown, Radio, Checkbox, Text, Zahl, Menge, Farbe, Untergruppe, Produkte
- Aufpreis je Option, wahlweise einmalig oder mit der eingegebenen Menge multipliziert
- Preise je Währung und eigener Steuersatz pro Option hinterlegbar
- Live-Preisberechnung auf der Produktseite, ohne dass die Seite neu lädt
- Bilder je Option, inklusive Bildwechsel passend zur Dropdown-Auswahl
- Pflichtfelder werden geprüft, unvollständige Konfigurationen kommen nicht in den Warenkorb
- Optionen über Eigenschaften filtern, unpassende Auswahlen blenden sich aus
- Echte Artikel aus deinem Sortiment als Option anhängen, inklusive Preisen aus Regeln
- Vier Anzeigepositionen auf der Produktseite, auf Wunsch zugeklappt
- Warenkorb wahlweise zugeklappt oder offen, mit oder ohne Einzelpreis je Option
- Gewicht und Maße der Optionen fließen in die Versandberechnung ein
- Badge und Tooltip markieren konfigurierbare Artikel in Listing und Suche
- Konfiguration sichtbar in Bestelldetails, Bestellbestätigung, Rechnung und Lieferschein
- Mehrfachänderung für Optionen und Gruppen, Import- und Export-Profile inklusive
- Getrennte Rechte für Sets, Gruppen, Optionen, Produktzuordnung und Mehrfachänderung
Im Demo-Shop ausprobieren
Statt Screenshots: Plugin direkt im Frontend und Backend eines echten Shopware-6-Shops sehen.
sw6plugindemo.bui-demo.comBrauchst du Hilfe bei der Installation?
Wir installieren, konfigurieren und pflegen das Plugin auch dauerhaft, als Teil unserer Shop-Betreuung. Damit es bei Updates nicht plötzlich Schwierigkeiten gibt.
Konkrete Use-Cases aus dem Bestand.
Maßanfertigung mit Live-Preis statt PDF-Anfrage
Kunden konfigurieren ihr individuelles Produkt direkt im Shop und sehen Auswahl und Preis sofort. Das ersetzt den Umweg über Anfrageformular, Rückruf und manuelles Angebot durch eine echte Bestellstrecke.
Komplexe Optionen, die Shopware-Varianten nicht abbilden
Wenn ein Produkt zu viele Kombinationen für klassische Varianten hat, übernimmt der Konfigurator. Optionen mit Bildern, Mengen pro Auswahl und Abhängigkeiten machen auch verschachtelte Produkte bestellbar.
Ein Konfigurator-Kern, modular erweiterbar
Du startest mit dem Basis-Konfigurator und ergänzt bei Bedarf Module wie Preismatrix, Datei-Upload oder Staffelpreise. So wächst die Konfiguration mit dem Sortiment, statt von Anfang an überladen zu sein.
Screenshots
Wie geht es jetzt weiter?
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